Maitenbeth – Großes Interesse zeigte die Maitenbether Bevölkerung beim Neujahrsempfang in der Maitenbether Mehrzweckhalle. Die von der Gemeinde und der Pfarrgemeinde Maitenbeth organisierte Veranstaltung wurde musikalisch umrahmt von der Mehringer Blechbloasn. Bürgermeister Thomas Stark konnte den Landtagsabgeordneten Sascha Schnürer, den Landrat Max Heimerl, die Bürgermeisterin des Marktes Haag, Sissi Schätz, den Bürgermeister der Gemeinde Rechtmehring, Sebastian Linner, die Zweite Bürgermeisterin von Rechtmehring, Irmgard Daumoser, Altbürgermeister Josef Kirchmaier, Pfarrer Pawel Idkowiak und als Mitveranstalter die Mitglieder des Pfarrgemeinderates begrüßen.
Ein Gruß galt allen anwesenden Ortsvereinen und den Vertretern der Maitenbeth Wirtschaft. „Obwohl wir angesichts der Entwicklungen in der ganzen Welt etwas besorgt in die Zukunft schauen müssen, dürfen wir unser Engagement und unsere Zuversicht nicht aufgeben. Die persönliche Begegnung und das direkte Gespräch miteinander werden immer die Basis unserer Gemeinschaft und unseres Miteinanders sein“, betonte Thomas Stark. Thomas Stark ging auf die Herausforderungen angesichts der bevorstehenden Kommunalwahlen ein und der damit verbundenen Herausforderung, Kompromisse einzugehen. Der Kompromiss sei die Königsdisziplin der Demokratie, sagte er. Der Pfarrgemeinderatsvorsitzende Klaus Oberpichler stellte bei seinen Grußworten fest, dass so ein Neujahrsempfang eine gute Gelegenheit darstelle, sich der Traditionen wieder bewusst zu werden, eine gute Gelegenheit um Danke zu sagen und eine gute Möglichkeit, um zu informieren. Er ging detailliert auf die anstehenden Pfarrgemeinderatswahlen ein und zeigte sich erfreut, dass sich dazu zehn Kandidaten zur Wahl stellen. Er bedankte sich bei allen, die haupt- oder ehrenamtlich am Gemeinde- und Pfarrleben mitwirken. Weiter ging er auf die Veränderungen im Pfarrverband und die baulichen Veränderungen in und um die Kirche ein, die in den letzten Monaten stattgefunden haben.
Landrat Max Heimerl bedankte sich im Namen des Landkreises für die große Anzahl von Kandidaten, die sich bei der anstehenden Kommunalwahl zur Verfügung gestellt hätten und bei den vielen Ehrenamtlichen, die das Gemeindeleben so aktiv mitgestalteten. „Das ist leider mittlerweile nicht überall so selbstverständlich wie in Maitenbeth“, stellte er fest.
Bürgermeister Thomas Stark und Landrat Max Heimerl nahmen anschließend die Ehrungen in den Bereichen Schüler, Sport und besondere Leistungen in der Gemeinde vor.
Geehrt wurden für herausragende Schulabschlüsse mit einer 1 vor dem Komma Michaela Hirt, Christine Sophie Heidinger, Jule Frötschl, Sophia Zenz, Stefan Kühnstetter, Magdalena Grandl, Antonia Boschner, Luca Paul Djermester, Marcella Reiter und Luna Unverdorben. Für besondere Leistungen wurden ausgezeichnet Antonia Wierer für den Gewinn des Speakers Grand Slam in Wiesbaden und Robert Gilnhammer für den Erhalt des Ehrenzeichens im Bande in Silber für Ehrenamtliche des Bayerischen Roten Kreuzes. Für ihre Erfolge im Rasenkraftsport erhielt Daniela Rapolder eine Auszeichnung, Eva Rapolder für ihre Erfolge im Rasenkraftsport und in der Leichtathletik sowie Kemberto Gilnhammer für seine Erfolge im Rasenkraftsport. Josef Herbst wurde geehrt für den ersten Platz im Bezirkspokal im Tischtennis und Milo Mayer für den ersten Platz der U10-Mannschaft bei den südbayerischen Leichtathletikmeisterschaften. Im Anschluss daran nahm der Vorsitzende des Hauptvereins des FC Maitenbeth, Otto von Hören, zusammen mit Landrat Max Heimerl Ehrungen für langjährige Mitgliedschaften vor. Für 40 Jahre wurden geehrt Andreas Gilnhammer, Rainer Jaksch, Christa Richterstetter, Karin Schambeck, Hans Stampfl, Veronika Westner und Barbara Wilhelm. Für 50 Jahre ausgezeichnet wurden Erika Borst, Helene Borst, Monika Huber, Renate Moser, Richard Pointner und Josef Wierer. Für 60 Jahre geehrt wurden Franz Loiberstetter und Vitus Oberbichler, für 65 Jahre Hans Faltermaier, Eduard Loiberstetter und Richard Ott sowie für 70 Jahre Johann Allram und Richard Baumgartner. rl