Rott – Der parteifreie Daniel Wendrock (Bürger für Rott) wird bei seiner Kandidatur auch von CSU sowie FW Bayern und den Freien Wählern Rott unterstützt. Wir haben ihn gefragt: Was wollen Sie für Rott? Das ist sein Beitrag.
Wendrock: Ich möchte die erfolgreiche Arbeit der letzten sechs Jahre für meine Heimatgemeinde fortführen und Neues mit meiner kommunalpolitischen Erfahrung und Verwaltungskompetenz anpacken: Ein altersgerechtes Wohnen im Baugebiet „Rotter Feld“ soll dabei genauso entstehen wie mietpreisreduzierter Wohnraum. Auch möchte ich ein Nahwärmenetz aufbauen und die ökologischen Projekte der Vergangenheit mit Gewässer-Renaturierungen oder genossenschaftlichen Energiemodellen fortführen.
Weitere Beiräte und Arbeitskreise sollen die Bürgerbeteiligung stärken, ein Discounter- und Drogeriemarkt am Ort entstehen und der Ortskern neu gestaltet und aufgewertet werden. Für unsere Jugend möchte ich einen zentralen, attraktiven Aufenthaltsbereich schaffen und mich dafür einsetzen, dass künftig auch die Mittlere Reife an der Rotter Schule abgelegt werden kann. Schließlich müssen die anstehenden Infrastrukturprojekte (Kläranlagensanierung und Trinkwasser-Neuerschließung) mit der gewohnten Kostendisziplin vorangetrieben werden.
Auch setze ich mich für eine neue Flüchtlingsunterbringungspolitik im Landkreis ein. Großunterkünfte, wie sie vom Freistaat Bayern in Rott betrieben werden, sind eine Fehlentwicklung und stoßen auf meinen klaren Widerspruch. Wer mich kennt, weiß: Ich bin ein Teamplayer, und all die Projekte möchte ich zusammen mit den Rotterinnen und Rottern, mit Vereinen, Verbänden, unterschiedlichen politischen Gruppierungen und unseren Unternehmern umsetzen.
Ich glaube, dies wird mir weiterhin leicht fallen: Nach beinahe zwei Jahrzehnten, in denen ich in unterschiedlicher Position Verantwortung für diesen Ort trage, bin ich hier doch tief verwurzelt und sind mir die Menschen ans Herz gewachsen. Für sie und uns alle will ich Rott, mein Rott, weiter vorwärts bringen.