Schnaitsee – Auf dem Schnaitseer Weitsee stieg wieder ein gemeindliches Großereignis. Die Eisstockschützen aus Schnaitsee mit Moar Thomas Schmidinger empfingen die Kontrahenten aus Waldhausen mit Moar Max Reiter. 40 Schützen auf jeder Seite und viele Zuschauer sorgten dafür, dass die beiden Moare nur mit lautem Schreien ihre Anweisungen an den jeweiligen Schützen weitergeben konnten. „Wast, geh ausse aus der Fuassn, des is oaner fürn Sepp“, wurde angeordnet. Und auch, wie er schießen sollte. „Pass auf, du muaßt übers Schneewandl auf den ander Ries‘n schiaßn. Oba net laut. Grod dasst drüberrutscht. Masse hoit.“ Da musste man schon Einheimischer sein, um die Kommandos auch sprachlich zu verstehen. Den ersten Vergleich entschieden die Hausherren mit 3:1 für sich. Die auf dem Fuß folgende Revanche war auf zwei Gewinnkehren angesetzt. Dabei gab es ein 2:0 für Waldhausen. Im Endergebnis gab es nur Sieger. Ein besonderes Ereignis war der weite Sprung der Daube auf die Nachbarriesn (Bahn). Da war es gut, dass wegen dem samstäglichen Vereinsschießen drei Bahnen ausgeschert worden waren und genügend Platz vorhanden war. Die Wasserwacht hatte alle Hände voll zu tun, um die Schützen und die Zuschauer mit heißen Getränken und Würstl zu versorgen. Mittlerweile haben die Helfer wegen der vielen Wettbewerbe heuer aber auch schon echte Routine darin, mit den Schlitten die Tragerln, die Millikannen voller Würste und die Glühweintöpfe über das Eis zu den Bahnen zu transportieren. In den „Taverna Ägäis“ feierten beide Teams das Unentschieden ausgiebig.ju