Irmgard Daumoser einzige Kandidatin

von Redaktion

Zweite Bürgermeisterin möchte Nachfolge von Linner antreten

Rechtmehring – Nach 24 Jahren im Amt ist für Rechtmehrings Bürgermeister Sebastian Linner (WGR) jetzt Schluss. Er tritt bei der Kommunalwahl 2026 nicht mehr an. Einzige Bewerberin für die Linner-Nachfolge ist seine Stellvertreterin Irmgard Daumoser, ebenfalls von der Wählergemeinschaft Rechtmehring (WGR).

Wir haben Irmgard Daumoser gefragt: Was wollen Sie für Rechtmehring? Hier ist ihre Antwort.

Daumoser: Mein Anspruch ist derzeit, als Zweite Bürgermeisterin den Ersten Bürgermeister jederzeit vertreten zu können. Also bin ich immer freitags im Rathaus, um mich über Aktuelles zu informieren und mich mit Bürgermeister und Verwaltung abzustimmen und auszutauschen. Ebenso bin ich bei Abend- und Amtsterminen dabei.

Mit dieser verantwortungsvollen Einstellung bewerbe ich mich nun – nachdem unser geschätzter Bürgermeister Linner nach 24 Jahren zurücktreten will – für das Bürgermeisteramt in Rechtmehring.

Was sind meine politischen Ziele beziehungsweise welche Maßnahmen sind geplant? Unser gewohnter Komfort in allen Bereichen soll bleiben und nach Möglichkeit noch ausgebaut werden.

Damit meine ich:

– Weiterhin einen unkomplizierten, wertschätzenden Umgang zwischen Bürgerschaft und Gemeinde zu pflegen;

– zuverlässige und gute Arbeitsbedingungen für unsere Mitarbeiter erhalten;

– die ständige Instandhaltung und Verbesserung unserer Liegenschaften (Straßen, Gebäude, Kanal, Friedhof etc.);

– die Unterstützung unserer Vereine und Gruppierungen, die für die Gemeinde wohlwollende Aktionen oder Projekte auf den Weg brachten und bringen wollen (zum Beispiel Kneipp-Becken, Bürgerbus);

– vor allem eine weiterhin finanzstarke Gemeinde sein und in diesem Zusammenhang ein weiteres Gewerbegebiet und Einheimischen-Baugrundstücke ausweisen;

– eine gute, tragfähige Lösung zur Ortsentwicklung schaffen mit Ortsumgehung und Nutzungskonzept für das ehemalige Postwirtgelände;

– die Wasserversorgung für die Zukunft sicherstellen, indem ein zweiter Brunnenstandort realisiert wird;

– ein Notfallkonzept erstellen, um bei Krisen wie zum Beispiel bei einem großflächigen Stromausfall sofort reagieren zu können;

– gemeinsam mit einem starken Gemeinderat die großen derzeitigen Herausforderungen stemmen, zum Beispiel möglicher Wegfall unserer RSA, steigende Kosten in allen Bereichen, höhere Anforderungen im Umwelt- und Klimaschutz …

Rechtmehring soll eine kleine, aber feine Gemeinde bleiben – und ich möchte meinen Beitrag dazu leisten.

Steckbrief

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