Martin Huber will Franz Stein beerben

von Redaktion

Nur ein Kandidat will in Reichertsheim Bürgermeister werden

Reichertsheim – Frischer Wind kommt in Reichertsheim ins Rathaus: Bürgermeister Franz Stein (Einigkeit Ramsau) kandidiert bei der Kommunalwahl 2026 am Sonntag, 8. März, nicht mehr.

Einziger Kandidat für die Stein-Nachfolge ist der 43-jährige Landwirtschaftsmeister Martin Huber (ebenfalls Einigkeit Ramsau). Wir haben Huber gefragt: Was wollen Sie für Reichertsheim? Das ist sein Beitrag, verfasst nicht in der Ich-, sondern in der Er-Form.

Huber: Gemeinsam zuhören, gemeinsam anpacken, gemeinsam unsere Gemeinde gestalten.

In Reichertsheim/Ramsau wächst die Spannung: Die Bürgermeisterwahl rückt näher, und viele Bürgerinnen und Bürger spüren, dass die kommenden Jahre entscheidend sein werden für die Zukunft ihrer Heimat. Martin Huber, fest verwurzelt in unserer Gemeinde, tritt mit einem klaren Ziel an: Reichertsheim und Ramsau noch lebenswerter, moderner und gleichzeitig traditionell verbunden zu gestalten. Er setzt auf Nähe, Dialog und echtes Miteinander.

Besonders am Herzen liegen ihm die Familien. Der Ausbau und die Erweiterung des Kindergartens sollen mehr Platz schaffen und Kindern wie Erzieherinnen ein Umfeld bieten, in dem sie sich wohlfühlen. Ebenso wichtig ist eine verlässliche Ganztagsbetreuung an der Schule, damit Eltern den Alltag leichter bewältigen können und Kinder bestmögliche Förderung erhalten.

Ein zentraler Punkt ist die Dorferneuerung in Reichertsheim. Huber möchte Orte schaffen, an denen Menschen sich begegnen, miteinander sprechen und leben. Gleichzeitig sollen Straßen saniert und ausgebaut werden – nicht nur für mehr Sicherheit, sondern auch, damit sich die Gemeinde frei entfalten kann.

Beim Thema Wohnen setzt er auf Zukunftsorientierung und Verantwortungsbewusstsein. Die Erweiterungen in Schmiedanger und Lexenberg sowie eine durchdachte Nachverdichtung sollen dafür sorgen, dass junge Familien bleiben und neue Bürger ihren Platz finden, ohne dass der ländliche Charakter verloren geht.

Auch die lokale Wirtschaft liegt ihm am Herzen. Neue Gewerbeflächen sollen Betrieben Sicherheit geben und neue Unternehmen anziehen – damit Arbeitsplätze erhalten bleiben und neue entstehen.

Schließlich sind es die Vereine, deren Bedeutung Huber besonders betont: Sie sind das Herz der Gemeinde, Orte des Engagements, der Gemeinschaft und der Tradition. Sie zu stärken und zu unterstützen sieht er als wichtige Aufgabe für ein lebendiges Dorfleben.

Steckbrief

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