Pfaffing – Bei der Kommunalwahl 2026 stellt sich Bürgermeister Josef Niedermeier in Pfaffing zur Wiederwahl. Einen Gegenkandidaten hat er – im Gegensatz zu 2020 – diesmal nicht.
Vor sechs Jahren hatte sich Niedermeier (Freie Wähler) noch im Zweikampf gegen Christian Rosenauer (ÜWG) durchsetzen müssen, ehe er die Nachfolge von Lorenz Ostermeier (ÜWG, 2008 bis 2020 Rathauschef in Pfaffing) antreten konnte.
Niedermeier wird am 8. März als einziger Kandidat für ein breites Bündnis von Freien Wählern Forsting, ÜWG Pfaffing, FWG Farrach/Rettenbach und Unabhängiger Bürgergemeinschaft Pfaffing-Unabhängige Wählergemeinschaft auf dem Stimmzettel stehen. Wir haben ihn gefragt: Was wollen Sie für Pfaffing? Das ist sein Beitrag.
Niedermeier: Pfaffing ist eine Gemeinde mit großer Stärke, hohem Zusammenhalt und viel Potenzial für die Zukunft. In den vergangenen Jahren konnten wir wichtige Grundlagen legen. Jetzt geht es darum, diesen Weg konsequent weiterzugehen und unsere Gemeinde für die nächsten Jahrzehnte gut aufzustellen.
Ein zentrales Ziel bleibt Wohnraum mit Augenmaß. Wir brauchen Angebote für junge Familien, für Menschen in der Mitte des Lebens und für ein gutes Wohnen im Alter.
Ebenso wichtig sind für mich eine verlässliche Nahversorgung und eine starke medizinische Versorgung vor Ort. Bildung, Kinderbetreuung und Jugendarbeit sehe ich als Investition in die Zukunft unserer Gemeinde und werde diese konsequent weiterentwickeln.
Ich möchte Infrastruktur und Sicherheit modernisieren und unsere Gemeinde widerstandsfähig machen, etwa bei Wasser, Energie und Katastrophenschutz. Nachhaltigkeit, Mobilität und Lebensqualität sollen dabei zusammen gedacht werden, damit Pfaffing ein lebenswerter Ort für alle Generationen bleibt.
Ein weiterer Schwerpunkt ist die digitale Entwicklung in Verwaltung, Bildung und Wirtschaft. Moderne Prozesse sparen Zeit und Geld und schaffen Freiräume für Service und Beratung. Gleichzeitig will ich wirtschaftsfreundliche Rahmenbedingungen schaffen, um Betriebe zu halten, neue Unternehmen anzusiedeln und Innovationen zu ermöglichen. Pfaffing soll stärker mit Nachbargemeinden, Hochschulen und regionalen Partnern zusammenarbeiten, um Wissen, Projekte und Fördermöglichkeiten optimal zu nutzen. Dabei ist mir ein wirtschaftlicher, verantwortungsbewusster und pragmatischer Umgang mit Steuergeldern besonders wichtig.
Mein Ziel ist ein Pfaffing, das modern, lebenswert und zukunftssicher ist, ohne seinen dörflichen Charakter zu verlieren. Dafür bitte ich am 8. März um das Vertrauen der Wähler.