Wasserburg – Der parteilose und unabhängige Rechtsanwalt Bastian Wernthaler (49) will in Wasserburg die Nachfolge von Sozialdemokrat Michael Kölbl als Bürgermeister antreten. Wir wollten von Wernthaler wissen, was er in den nächsten sechs Jahren in und für Wasserburg als möglicher Rathaus-Chef tun will. Das ist seine Antwort.
Wernthaler: Mit Erfahrung und Herzblut – mein Weg für unser Wasserburg.
Wasserburg ist für mich mehr als meine Heimat – es ist ein Lebensgefühl. Die Stärke und Lebensqualität unserer Stadt beruhen auf einem engagierten Miteinander: erfolgreichen Unternehmen, leistungsfähigen Schulen und Kliniken sowie lebendigem Handel, Sport und Kultur. Dieses Fundament möchte ich verantwortungsvoll und mutig weiterentwickeln.
Faire und transparente
Entscheidungen
Als Jurist stehe ich für faire, transparente und strukturierte Entscheidungen. Meine Erfahrung in Vorständen und Aufsichtsräten hat mir gezeigt, dass klare Führung und verlässliche Kommunikation nachhaltige Ergebnisse schaffen. Dabei ist es mir wichtig, die Erfahrung der Älteren mit den Ideen der Jüngeren zu verbinden.
Im Mittelpunkt meines Engagements stehen die Anliegen der Wasserburger Bürgerinnen und Bürger:
– Bezahlbares Wohnen sichern: Als Aufsichtsrat der GWG Wasserburg kenne ich die Herausforderungen des Wohnungsmarktes.
Ich setze mich für Leerstandsmanagement und den Ausbau des städtischen sowie genossenschaftlichen Wohnungsbaus ein. Wohnraum muss altersgerecht für Seniorinnen und Senioren sowie bezahlbar für junge Familien sein. Ergänzend braucht es eine mutige Strategie für leistbare, sichere Energie.
– Ehrenamt stärken: Das Ehrenamt macht Wasserburg lebendig. Seit meiner Jugend engagiere ich mich, aktuell als Präsident des Bayerischen Basketball-Verbandes und bis vor Kurzem als Vorsitzender des TSV 1880 Wasserburg. Ich werde bürokratische Hürden für Vereine abbauen und die Wertschätzung des Ehrenamts zur Chefsache machen.
– Wirtschaft fördern: Unsere familiengeführten Betriebe prägen Wasserburg nachhaltig. Ich setze auf Austausch auf Augenhöhe und eine starke Vernetzung der lokalen Wirtschaft, um Arbeitsplätze vor Ort zu sichern.
CSU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen und das Bürgerforum haben mich gemeinsam als Bürgermeisterkandidaten aufgestellt. Dieses breite Bündnis ist ein starkes Signal, Wasserburg gemeinsam zu gestalten – lebendig und mit Gespür für unsere Stadt.