Steckbrief

von Redaktion

Wasserburg – Sepp Baumann (75) tritt bei der Bürgermeisterwahl für die FW Bayern und die Freien Wähler Reitmehring-Wasserburg an. Wir haben ihn gefragt: Was wollen Sie in und für Wasserburg in der nächsten Amtsperiode von 2026 bis 2032 als Rathaus-Chef anpacken? Das ist Baumanns Beitrag.

Baumann: Als langjähriger Stadtrat und Kreisrat setze ich klare Schwerpunkte für die kommenden Jahre. Vorrang hat für mich die Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrs, insbesondere eine Optimierung des Stadtbusangebotes nach Attel und Edling.

Zudem trete ich für stabile Friedhofsgebühren ein und möchte Familien entlasten, deren Schulkinder aus der Burgau derzeit Buskosten tragen müssen.

Das Kino und die
Sportvereine unterstützen

Wichtige gesellschaftliche Einrichtungen sollen langfristig gestärkt werden. Dazu gehören die kontinuierliche Unterstützung des Kinos und zusätzliche Trainingsflächen für Sportvereine.

Ebenso setze ich mich dafür ein, dass die Personalkosten der Stadt nicht über tarifliche Steigerungen hinaus wachsen und der Verwaltungshaushalt auf mögliche Einnahmerückgänge vorbereitet wird, um Investitionen zu sichern.

Zentral ist für mich auch eine stärkere Einbindung der Stadtratsfraktionen ins Geschehen. Verkehrspolitisch besteht an der Schule in Reitmehring Handlungsbedarf. Eine Verlagerung der Feuerwehr sowie zusätzliche Parkflächen können die Situation verbessern. Das frei werdende Feuerwehrgelände soll perspektivisch sinnvoll genutzt werden, etwa für Wohnraum oder Parkplätze.

Den lokalen Einzelhandel und unsere Wasserburger Gewerbebetriebe möchte ich gezielt stärken. Verkehrsströme sollen effizienter gelenkt werden, auch mit Blick auf die B 304. Für Reitmehring Mitte plane ich am Bahnhof Wohnraum für Senioren und Familien sowie Räume für Vereine und Geschäfte.

Beim Neubau der Essigfabrik setze ich auf autofreie Quartiere zur Verkehrsreduktion. Zudem sollen neue Parkmöglichkeiten für Schüler von FOS, BOS und Berufsschule geschaffen werden, um Anwohner zu entlasten. Regelmäßige Gespräche mit Landwirtschaft, Handwerk, Handel und Unternehmen sind für mich selbstverständlich.

Die Geothermie möchte ich weiter voranbringen und im Romed-Aufsichtsrat weiterhin für unsere Kreiskliniken einstehen.

Josef Baumann (Freie Wähler)

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