Wasserburg – Der selbstständige Unternehmer Georg Gäch (57) möchte nach der Kommunalwahl 2026 ebenfalls bald als neuer Bürgermeister ins Wasserburger Rathaus einziehen. Er kandidiert für Freie Wähler/Wasserburger Block. Wir haben Gäch gefragt: Was wollen Sie in und für die Stadt bewegen? Das ist sein Beitrag.
Gäch: Ich kandidiere als Bürgermeister von Wasserburg und für den Rosenheimer Kreistag, weil ich überzeugt bin: Unsere Stadt und unsere Region braucht einen erfahrenen Praktiker, der anpackt, zuhört und Entscheidungen umsetzt – nicht verwaltet.
Mir ist wichtig, dass Politik den Menschen dient – nicht umgekehrt. Ich möchte den Wasserburger Bürgerinnen und Bürgern nicht noch mehr Vorschriften machen, denn davon haben wir bereits genug. Stattdessen biete ich den Menschen in Wasserburg mein Wissen, meine Erfahrung und mein Netzwerk an. Entscheidungen sollen künftig transparent entstehen und gemeinsam getragen werden.
Für gut ausgebildetes und
wertgeschätztes Personal
Ich setze mich für gut ausgebildetes, wertgeschätztes Personal ein, um einen exzellenten Bürgerservice bieten zu können. Wir können uns viele Dinge nur leisten, wenn die Finanzen stimmen. Darum setze ich auf eine solide Finanzpolitik und einen fairen, interessierten Umgang mit unseren Gewerbe- und Industriebetrieben.
Ich werde aktiv auf unsere Unternehmen zugehen, zuhören und Rahmenbedingungen schaffen, damit Wasserburg wirtschaftlich stark bleibt. Denn nur mit dauerhaft gesunden Finanzen können wir in Schulen, Infrastruktur, Vereine und soziale Angebote investieren.
Meine Kandidatur für den Kreistag ist dabei ein wichtiger Schlüssel. Wasserburg ist Schulstandort, Klinikstandort und Mittelzentrum der Region. Genau diese Einrichtungen werden auf Kreisebene gestaltet und finanziert. Darum will ich Wasserburg dort vertreten, wo über Schulen, Kliniken und den ÖPNV entschieden wird – mit Erfahrung, Verhandlungsgeschick und einem klaren Blick für das Machbare. Ich kann mir zum Beispiel gut vorstellen, dass das jährliche Defizit des Familienbades Badria zukünftig teilweise vom Landkreis übernommen wird.
Die Kindertagesstätten sind für alle Kommunen eine Herausforderung – wir sollten über einen Kitaverbund der kommunalen Träger nachdenken, damit die Betreuung unserer Kinder auch in Zukunft gesichert bleibt.
Ich stehe für eine bodenständige, lösungsorientierte Politik. Nicht lange reden – sondern machen.