Pfaffing – Die Gemeinde Pfaffing stellt den Schutz des Trinkwassers über die erneuerbare Energie aus Windkraft. Innerhalb der Teilfortschreibung der Regionalplanung beschloss der Gemeinderat daher eine entsprechende Stellungnahme innerhalb des Beteiligungsverfahrens. Eingezeichnet sind in dem Plan sechs Flächen. Die liegen nördlich sowie südlich von Forsting bis westlich von Jakobtal, dann im Forst nördlich und südlich der Kreisstraße sowie westlich von Pfaffing und nördlich von Gmain. Miteinander entspricht das 125 Hektar. Nach Wunsch der Gemeinde fallen jetzt die Flächen im Forst weg, was unterm Strich immer noch 67 Hektar ergebe. Selbst mit diesem Wert kann die Gemeinde die gesetzlichen Anforderungen erfüllen. Der Grund für diese Reduzierung der Flächen ist eine mögliche Verunreinigung des Trinkwassers durch die tiefliegenden Fundamente der Windräder im Forst an der Grenze zu Edling. Tobias Forstner fragte, warum dieses Argument bei einem Kiesabbau nicht zum Tragen komme, „da sagt keiner was“. Stefan Reich (FWGFR) befürchtete, dass einen entsprechenden Aufwand zum Schutz des Trinkwassers der Wasserversorger und damit man selbst zu tragen habe. Der Beschluss für die Stellungnahme fiel einstimmig.kg