Bad in Reitmehring gerettet

von Redaktion

Verein macht Familien-Schwimmen in Wasserburg zum Erfolg

Wasserburg – Seit dem 17. November ist montags zwischen 16 und 17.30 Uhr das Schulschwimmbecken in Reitmehring ein fester Treffpunkt für Familien mit Kindern. Im Schnitt schwimmen und planschen gut 20 von ihnen im Becken und genießen dessen uneingeschränkte Nutzungsmöglichkeiten.

Für wenig Geld, bis sieben Jahre sogar kostenlos, steht das Angebot zur Verfügung. Ein Glücksfall, denn das Bad stand kurz vor der Schließung für die Öffentlichkeit.

Über 190
Familienmitgliedschaften

Der Kinder- und Jugendförderverein in Reitmehring nahm sich der Problematik an: mit Erfolg. Der Verein zählt mittlerweile über 190 Familienmitgliedschaften mit bis zu fünf Personen, die das Bad nutzen. Während der Öffnungszeiten steht das Becken aber auch anderen Jugendlichen und Erwachsenen zur Verfügung. Die Badefreudigen können vom Kindergartenalter an Spaß im Wasser haben und, als Zielvorgabe der Vereinsverantwortlichen, das Schwimmen erlernen. Diverse Hilfsmittel können zu diesem Zweck in der Schwimmhalle benutzt werden. Für die Aufsicht stehen drei ausgebildete Rettungsschwimmer bereit: Annika Becker, Andreas Arbter und Daniel Dollmann.

Mitinitiatorin Dr. Ursula Winkler-Budenhofer freut sich besonders über die gute Annahme dieses neuen Angebots des Kinder- und Jugendfördervereins Reitmehring seit der Wiedereröffnung des Schwimmbades. Sie betont zudem Synergieeffekte mit dem allgemeinen Schwimmunterricht der Grundschule. Ähnlich sieht das Ingrid Sihon, die Vorsitzende des Vereins.

Aus einer Elterninitiative
entstanden

Der Verein entstand 1994 aus einer Elterninitiative und erhielt 1999 seinen heutigen Namen. Seither ist er vor Ort ein Begriff für die Unterstützung von Kindern und Jugendlichen aller Altersstufen, da er Raum und Angebote zur vielfältigen Freizeitgestaltung bietet. Ingrid Sihon und die derzeit Aktiven des Vereins würden sich über weitere Anleiter und Helfer beim Kinderturnen oder der Spielgruppe freuen.

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