Edling – Ein wahres Highlight im Fasching war am Sonntag wieder in Edling zu erleben: Der jährliche Faschingszug, immer abwechselnd in Edling und Wasserburg fand dieses Jahr wieder in dem 5000-Seelen Ort statt.
Inzwischen scheint der Zug auch ein wahrer Besuchermagnet zu sein, auf dem Bolzplatz, der kurzzeitig als Parkplatz fungierte, waren Kfz-Kennzeichen von „F“ (Frankfurt am Main) bis „WS“ (Wasserburg) und von „ED“ (Erding) bis „RE“ (Recklinghausen) zu sehen.
Der Edlinger Fasching rund um den alten Wasserturm ist scheinbar eine Berühmtheit!
Los ging es schon mit der Gaudi vormittags um 11 Uhr beim Faschingtreiben rund um das Rathaus, ab 13 Uhr schlängelte sich dann der Gaudi-Wurm durch die Straßen. Bei der Kreativität ließen sich die Edlinger dabei nicht lumpen. Als Inspiration diente sowohl die große Politik, mit Trumps Ansprüchen auf Grönland, bis zu den kleinen Nicklichkeiten der Kommune untereinander. Scheinbar alles diente als Thema für die aufgebauten Wägen, gezogen von landwirtschaftlichen Traktoren.
Dabei kam der Spaß natürlich nicht zu kurz. Fröhlich wurde mit Faschings-Bonbons geworfen, die die Kinder mit großen Tragetüten einsammelten. Den Spaß ließen sich aber auch die Erwachsenen nicht nehmen. Trotz winterlichem Wetter standen sie maskiert als Cowboys, Miezen, Eisbären, Scheichs, Kreuzritter, Brausepulvertüten oder Suppengewürzflaschen in bester Stimmung in Zweier- und Dreierreihen an der Hauptstraße. Tausend, nein viel mehr werden es gewesen sein.
Im Anschluss ging es für die Narren dann zur Zelt-Party der Vereinsgemeinschaft „Gmoafasching“.