Soyen – Thomas Weber, seit 2020 im Amt, will in Soyen Bürgermeister bleiben. Wir haben den Kandidaten der Gemeinsamen Wählerliste Soyen (GWS) gefragt: Was wollen Sie in und für Soyen tun. Das ist sein Beitrag.
Weber: Betrachtet man das wirtschaftliche, gesellschaftliche und politische Stimmungsbild in Europa, in Deutschland, in Bayern, so dürfte jedem klar sein, dass auch wir in unserer Kommune prioritär die Nahversorgung sichern.
Nahversorgung bedeutet eine autarke Wasserversorgung, die wir mit unserem Verbund gewährleisten sowie eine eigene Abwasserentsorgung, beides digitalisiert zu überwachen und zu steuern nach dem neusten Stand der Technik. Und dennoch jederzeit netzunabhängig, dank unseres Notfallkonzeptes, das bei Bedarf den so wichtigen „Handbetrieb“ erlaubt.
Das gilt auch für unsere Hackschnitzelanlage, die Schule, Kindergarten, Sporthalle, Ärztehaus und einige andere gemeindlichen Gebäude versorgt. Die Glasfasererschließung ist nahezu abgeschlossen. Wir sind in der glücklichen Lage eines umfassenden medizinischen Versorgungsangebotes, unter anderem dank des Kaufs des ehemaligen Sparkassengebäudes und Umbaus zum Ärztehaus.
Unsere verlässlichen regionalen Betriebe decken ein breites Bedarfsspektrum ab. Die Entwicklung des ÖPNV kann sich sehen lassen, das bürgerbeteiligte Projekt Dorferneuerung wird im Frühjahr nicht nur eine bunt bepflanzte und zum Verweilen anregende Dorfmitte hervorbringen, sondern führt auch Fuß- und Radwege, Pendler-Pkw und Busse zentral an unserem schätzenswerten Bahnanschluss zusammen.
Für alle Kinder ist ausreichend Platz und Betreuung in Kindergärten und Schule vorhanden und dank unserer vielen Vereine und Ehrenamtlichen lebt die Gemeinde.
Die Liste der zukünftigen Projekte ist ähnlich groß, zum Beispiel die Umsetzung der Ergebnisse der unter Bürgerbeteiligung ausgearbeiteten Strukturplanung sowie zahlreiche Sanierungsmaßnahmen am Kanalnetz, Straßen und Gebäuden, zum Beispiel der Schule, des Feuerwehrhauses und des Kindergartens. Oder die Wärmeplanung, um nur einige Beispiele zu nennen und jeweils in Abhängigkeit unserer finanziellen Ressourcen. In meiner zweiten Amtsperiode würde ich gerne mit gleicher Kraft und Überzeugung auch diese noch ausstehenden Projekte anpacken.