Wasserburg – Fischerschach, oder wie es seit einiger Zeit genannt wird, Freestyle Chess, ist eine Variante des Schachs, bei der die Anfangsstellung der Partie nicht wie beim normalen Schach fest vorgegeben ist, sondern ausgelost wird. Sie wird immer populärer. Unlängst fand im norddeutschen Weissenhaus die erste offizielle Weltmeisterschaft des Weltschachverbands FIDE in dieser Disziplin statt. Am gleichen Tag fand aber auch das Faschingsturnier des SK Wasserburg statt, das ebenfalls mit dieser Schachvariante ausgetragen wurde. Das Turnier wurde auf der Online-Schachplattform Lichess durchgeführt. Dort können sich Spieler mit Spitznamen registrieren und müssen ihren tatsächlichen Namen nicht preisgeben. Was der Sieger dieses Turniers, der unter dem Nicknamen „Pankratius_304“ antrat, auch machte.
Er gewann alle Partien bis auf die letzte, in der er gegen den drittplatzierten Till Salden nur remisierte. Zweiter wurde Klubmeister Johannes Irl, gefolgt von Till Salden, der zum ersten Mal antrat. Sarah Ito verpasste knapp den Sprung aufs Stockerl und wurde Vierte. Dann folgten Andreas Weininger und der nach längerer Schachpause wieder aktiv gewordene Kenzo Strauß. re