Dem Ruf der Faschingshochburg gerecht geworden

von Redaktion

Großer Besucherandrang, zahlreiche Wagen und Fußgruppen beim Umzug in Haag

Haag – Mit 55 Attraktionen, Fußgruppen und Wägen, mit einem hohen Besucherandrang und einer finalen Faschingsparty wurde Haag zum Faschingsdienstag seinem Ruf als Faschingshochburg wieder einmal voll gerecht.

Faschingspräsident Tom Saydam führte mit seiner Faschingsgemeinschaft Haag (FaGeHa) in bewährter Form Regie. Trotz des Wettergemischs aus Nieselregen und Schneeflocken stellte er fest, waren alle, Akteure wie Zuschauer, „gut drauf“: „Die Stimmung ist super.“ Und schon gab er das Signal zum Start. Der Haager „Gaudiwurm“ rollte vom äußeren Westen über die Münchener Straße an, um dann in Richtung Bräuhausplatz vorzustoßen.

Garden und Schäffler
voran

Die „Kids“ und Teenies“ der FaGeHa-Garde „Carambas“ eröffneten den Zug durch das Zentrum mit den Haager Schäfflern, die als Stars der Saison mit großem Applaus gefeiert wurden. Einen politischen Akzent setzte die Haager CSU-Mannschaft mit ihrem Wagen. Mit Blick auf die Bürgermeister- und Kommunalwahlen verkündeten sie: „Jetzt wird wieder in die Hände gespuckt – wir packen an.“

Der „Faschingshaufa“ Oberornau erinnerte an den eigenen Skilift. Eine Weltraumrakete hatten die St. Wolfganger dabei. Den „Super Mario“ präsentierte die „Lengmooser Funklochgesellschaft“. Die „Stammtischmädels“ von Haag zeigten auf Grönland.

Die „Ornauer Buam“ verwandelten sich in „Ornau Angels on the road again“. Die „Ziaglvernichtung auf Bierbasis“ zeigten die „Wanger Mauerbomber“. Als „Madagascar“ waren die „Zamgschmissna“ angereist. Hexen und Zauberer brachten die Brucker Faschingsfreunde mit. Die Faschingsgemeinschaft Waldburgia aus Waldkraiburg entzündete ein „Feuerwerk der Farben“.

Die „Lederer Gmoa“ schleuste aus Wasserburg die „verrückten Hühner mit ihrem Gockel Robert“ ein. Die „Minions beim Skifahren“ hatte der Oldtimerverein von Lengmoos dabei. Der „Roadawong“ prophezeite: „Der Pegel steigt – Rott sauft ab – Unterwasserwelt.“ Themen waren ferner „Fluch der Karibik“, „Wikinger“, „Rennfahrer“, „Party-Rentner“, „Zeitdiebe“, „Wilde Kerle“ und „Faschingsirrenhaus“. Auf die Besucher am Straßenrand regnete es Bonbons und Konfetti. Die Partystimmung im Festzelt am Bräuhausplatz heizten schließlich zwei Discjockeys an. Der Faschingszug begann in leichtem Nieselregen, am Ende freute sich auch eine strahlende Sonne mit den zahlreichen Narren.

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