Albaching – Bei der Kommunalwahl im Frühjahr 2020 musste sich Rudolf Schreyer (FWG Albaching) noch gegen einen Gegenkandidaten durchsetzen, ehe er die Nachfolge von Vorgänger Franz Sanftl (ebenfalls ÜWG) antreten konnte. Schreyer kam vor sechs Jahren auf 63,4 Prozent der Stimmen, Widersacher Tobias Langer (WGL Albaching) musste sich mit 36,6 Prozent begnügen.
Diesmal hat Schreyer keinen Herausforderer. Der Amtsinhaber steht am 8. März allein auf dem Stimmzettel. Wir haben Schreyer gefragt: Was wollen Sie weiterhin für Albaching tun? Das ist die Antwort.
Schreyer: Seit sechs Jahren bin ich Bürgermeister in Albaching und bereits 30 Jahre im Gemeinderat aktiv. Ich bewerbe mich nun für weitere sechs Jahre als Bürgermeister und möchte meine Heimatgemeinde gerne weiterhin tatkräftig mitgestalten.
In den vergangenen Jahren konnten wir, der Gemeinderat und ich, einiges bewegen: ein kleines Wärmenetz aufbauen, den Straßenneubau im Ortskern, den Erwerb und die Erschließung von Grundstücken zur Bebauung, den Erwerb von Gebäuden für die Gemeindeverwaltung und zur Erweiterung der ärztlichen Versorgung in Albaching. Außerdem kam es zu einer Erweiterung des Geh- und Radwegenetzes, was auch fortgeführt wird.
Doch es gibt noch einige Projekte, die ich gerne weiter voranbringen und umsetzen würde: Zum Beispiel ein Baugebiet für unsere Gemeindebürger, damit – besonders die jüngeren Mitbürgerinnen und Mitbürger – hier wohnen bleiben können. In diesem Zuge sollen auch die dörfliche Nahversorgung, die Ansiedlung von Gewerbe und der mehrgeschossige Wohnungsbau unterstützt werden.
Ein großes Anliegen von mir ist, die Voraussetzungen für ein seniorengerechtes Wohnen zu schaffen.
Der 100-prozentige und zeitnahe Abschluss der Glasfasererschließung muss kommen. Neben all dem möchte ich im Ort ein gutes Klima für unsere vielen Vereine und ehrenamtlich Tätigen erhalten. Davon wird unser Dorfleben auch in Zukunft stark profitieren.
Diese gesamten Projekte und Ziele muss man auf der Grundlage der künftigen finanziellen Möglichkeiten sehen, um für den Bürger Wichtiges in der Gemeinde ermöglichen zu können.
Seit Beginn meines Amtes als Bürgermeister stehe ich für ehrliche, kompetente und nützliche Gemeindepolitik. Sie soll bodenständig, zukunftsorientiert, aber auch machbar und umsetzbar sein. Es ist mir wichtig, mit den Bürgern, dem Gemeinderat und der Verwaltung vertrauensvoll umzugehen und zusammenzuarbeiten.
Was für Albaching unverzichtbar ist, ist die sehr starke ehrenamtliche Tätigkeit in unserem Ort: „Gemeinsam sind wir stark.“