Mühldorf – Sie ist schon zur Tradition geworden und jetzt steht sie wieder, die „Gebetsmauer“. Der Pfarrgemeinderat von St. Peter und Paul hat sie auch in diesem Jahr wieder im Inneren der Kirche aufgebaut. Sie erinnert durch ihre Gestaltung an Krieg und Zerstörung. Es soll für die Besucher ein Raum für ein Gebet und die Gelegenheit zur Besinnung sein.
In der Fastenzeit sind die Kirchenbesucher von St. Peter und Paul und der Stadtkirche Mühldorf eingeladen, eine Sorge, einen Kummer, eine Bitte, einen Dank oder einen Wunsch auf ein Stück Papier aufzuschreiben. Dieses persönliche Anliegen kann bis kurz vor Ostern in eine der vielen Ritzen und Öffnungen der „Gebetsmauer“ gesteckt werden.
Die Zettel werden in der Osternacht mit in die Liturgie genommen und mit dem Osterfeuer im aufsteigenden Licht des Ostermorgens dem auferstandenen Christus ans Herz gelegt.