„Wir brauchen Euch mehr denn je“

von Redaktion

Generalversammlung der Feuerwehr Allmannsau mit ruhiger Einsatzbilanz – Lob von drei Bürgermeistern

Allmannsau – „Fleißig unterwegs“ im Gesellschaftlichen war die Feuerwehr Allmannsau laut der Bilanz von Vorsitzendem Hans Kneißl. Zur Generalversammlung im Stadel des Hofcafés meldete Kommandant Florian Greißl von den Einsätzen dagegen „ein ruhiges Jahr“.

Über eine lange Liste von gesellschaftlichen Aktivitäten von der Teilnahme an Jubiläen bis zum Herbstfesteinzug und zur Fronleichnamsprozession berichtete Vorsitzender Hans Kneißl. Heuer wolle man das eigene Hallenfest ausrichten und die Jubiläen in Winden und Rechtmehring besuchen.

96 Mitglieder
zählt die Wehr

Schriftführerin Elisabeth Mair erinnerte an die außerordentliche Wahl des Kommandanten Florian Greißl und seines Stellvertreters Markus Schwab in eine „dynamische Vorstandschaft“. Die Festivitäten ließ sie in Bildern Revue passieren, darunter das „gut besuchte“ eigene Hallenfest und die Putzaktion für das Feuerwehrhaus. 96 Mitglieder, davon 44 Aktive und 52 Passive, hat die Wehr aktuell.

In einem „ruhigen Jahr“ habe die Allmannsauer Wehr sechs Einsätze, darunter zwei technische Hilfeleistungen, in 38 Stunden absolviert, so Florian Greißl. Weiter berichtete er von Sicherheitswachen, einem Kaminbrand und 240 Übungsstunden. Eine Gemeinschaftsübung wurde mit den Feuerwehren aus Haag und Rechtmehring durchgeführt. In der Leistungsbilanz zählte er ferner sieben Funkübungen mit einer Koordinatensuchfahrt und Kurse auf. Von der Jugend wurde Katharina Fußstetter bei den Aktiven übernommen. Für dieses Jahr sei wieder ein Ausflug geplant. Dank gelte den Mitarbeitern, der Gemeinde, der Kreisbrandinspektion, den Nachbarfeuerwehren und allen Aktiven.

Die sechs Nachwuchsfeuerwehrler konnte Allmannsau nach dem Bericht des Jugendwarts Josef Wimmer nach einem „erfreulichen Zugang“ auf neun Anwärter aufstocken. Acht Jugendübungen von Gerätekunde bis zu Erster Hilfe wurden geleistet. Dazu beteiligte sich die Jugend an Funkübungen. Die Organisation für das Hallenfest habe man zudem tatkräftig unterstützt. Die Prüfungen seien alle bestanden. Heuer wolle man den Wissenstest ablegen und nach Möglichkeit eine Löschwassersuchwanderung durchführen.

„Ehrenamt ist
unbezahlbar“

Für die Kasse errechnete Peter Kebinger einen Überschuss. Lenz Fußstetter bestätigte ordnungsgemäße Finanzführung. Eine besondere Ehrung galt Martin Fußstetter und Hans Stein für 25 Jahre Einsatz.

„Wir brauchen Euch in diesen Zeiten mehr denn je“, betonte stellvertretende Landrätin Cathrin Henke bei der Versammlung. Als Beispiel nannte sie Stromausfall und immer häufigere Unwetter: „Darauf müssen wir vorbereitet sein.“

Ihr Dank galt den Feuerwehren landkreisweit, vor allem auch dafür, dass sie gemeindeübergreifend zusammenarbeiten. „Die Gemeinden schätzen ihre Feuerwehr“, resümierte auch Haags Bürgermeisterin Sissi Schätz. Ein Kuriosum sei Allmansau dahingehend, da sich ihrer Wehr drei Bürgermeister verpflichtet fühlen.

Rechtmehrings Bürgermeister Sebastian Linner unterstrich ebenfalls die Bedeutung der freiwilligen Arbeit der Wehren, die Tag und Nacht zur Verfügung stünden. „Das wäre beruflich unbezahlbar“, betonte Linner. Die Bilanz seiner 25 Bürgermeisterjahre laute: „Mit der Feuerwehr Allmannsau hat es immer reibungslos geklappt.“ Soyens Bürgermeister Thomas Weber stellte fest, dass die Bürger die Arbeit der Feuerwehr schätzen. Die Zusammenarbeit funktioniere auch aufgrund der kurzen Wege von Kommandant zu Bürgermeister.

Für die Kreisbrandinspektion lobte Bernd Michel die „sehr gute Ausbildung“ der Jugend: „Die Jungen sind fit.“ Franz Schex von der Feuerwehr Winden sprach schließlich die Einladung zum Jubiläum aus.

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