Nachruf

von Redaktion

Wasserburg – Der TSV 1880 Wasserburg trauert um einen Menschen, der die Tischtennisabteilung über Jahrzehnte geprägt hat: Franz Amann. Franz Amann war ein Mann der leisen Töne. Er brauchte keine großen Worte, um Wirkung zu entfalten.

Mit seiner ruhigen, besonnenen Art hat er die Abteilung geführt, getragen und zusammengehalten – und das über viele Jahre hinweg. Zwei Mal übernahm er die Verantwortung als Abteilungsleiter, von 2001 bis 2007 und erneut von 2011 bis 2025. In dieser Zeit hat er den Weg der Abteilung entscheidend mitgestaltet. Gemeinschaft war für Franz Amann kein Schlagwort, sondern gelebte Überzeugung. Gemeinsam mit seiner Frau Vroni, die selbst Teil der Tischtennisfamilie ist, organisierte er Ausflüge nach Kroatien, Italien oder in den Schwarzwald. Diese Reisen waren mehr als nur Vereinsfahrten – sie waren Momente des Miteinanders, des Lachens, des Zusammenhalts. Genau das, was Franz wichtig war.

Besonders am Herzen lag ihm die Jugend. Franz Amann wollte, dass junge Spielerinnen und Spieler im TSV nicht nur sportlich wachsen, sondern auch menschlich. Fairness, Respekt und Teamgeist – Werte, die er selbst vorlebte und die er weitergeben wollte, ganz im Sinne der Tradition von Harry Haberl und Peter Haas. An der Tischtennisplatte zeigte sich seine kämpferische Seite. Franz gab keinen Ballwechsel verloren, er kämpfte um jeden Punkt – und blieb dabei immer fair und respektvoll. Ein Vorbild, das viele Mitglieder geprägt hat.

Und Franz Amann hatte immer ein offenes Ohr. Für Sorgen, für Ideen, für alles, was die Menschen in seinem Umfeld bewegte. Er war da – leise, verlässlich, zugewandt. Der Verein verliert mit Franz nicht nur einen Abteilungsleiter, sondern einen Freund. Einen Menschen, der Spuren hinterlässt: in der Abteilung, in der Gemeinschaft und in den Herzen. Das tiefes Mitgefühl seiner Freunde gilt seiner Frau Vroni und allen Angehörigen.

Mit bewegenden Worten dankten die Abteilungsmitlieder Franz Amann für seine Zeit, Kraft und Menschlichkeit. Er werde immer ein Teil der Tischtennisfamilie bleiben.

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