Maitenbeth – Vorsitzender Jakob Moser konnte bei der gut besuchten Jahreshauptversammlung des Obst- und Gartenbauvereins Maitenbeth im Gasthaus Boschner neben zahlreichen Mitgliedern auch Thomas Pummerer aus Riedering begrüßen, der im Anschluss an den offiziellen Teil über das Thema Hochbeet berichtete. Nach einem Gedenken an die im letzten Jahr verstorbenen Mitglieder übergab er das Wort an Kassierin Kathrine Erber für den Kassenbericht.
Vereinskasse
deutlich im Plus
Diese legte dabei detailliert Ausgaben und Einnahmen aus dem abgelaufenen Berichtsjahr offen und konnte insgesamt insbesondere aufgrund der durchwegs gut besuchten Veranstaltungen ein deutliches Plus in der Vereinskasse ausweisen. Thomas Stark und Herbert Unterhaslberger haben die Kasse geprüft und bescheinigten eine einwandfreie Kassenführung ohne Beanstandungen. Die Entlastung erfolgte einstimmig.
In seinem Jahresrückblick 2025 berichtete Jakob Moser, dass der Verein aktuell 258 Mitglieder zählt.
An eigenen Veranstaltungen haben im März ein Baumschneidekurs und zusammen mit den Ortsbäuerinnen ein Fastensuppen-Essen stattgefunden. Im April gab es das traditionelle Radi-Essen in der Alten Post, im Mai die Maiandacht bei der Familie Köpernik in Luxstätt, im August wurden wieder geweihte Kräutersträuße gegen eine Spende verteilt und man hat einen dreitägigen Vereinsausflug an den Bodensee mit 47 Teilnehmern durchgeführt. Im September traf man sich wieder zum Salatessen in der Alten Post und zum Jahresabschluss im Dezember zur Adventsfeier mit Tombola und einer Einlage von Anneliese Bräustetter und Hildegard Köpernik, musikalisch umrahmt von Caroline und Franz Mayer. „Alle Veranstaltungen waren bestens besucht, manchmal hatten wir sogar Platzprobleme. Die Alte Post ist aufgrund fehlender Alternativen mittlerweile für uns fast so etwas wie ein Vereinslokal geworden“, stellte Jakob Moser fest.
Auch bei einer Vielzahl von Veranstaltungen anderer Vereine oder Organisationen war der Gartenbauverein vertreten. Bei der Jahreshauptversammlung des Kreisverbandes in Erharting, bei den turnusmäßigen Sitzungen der Maitenbether Vereinsvorstände, beim 50-jährigen Jubiläum des Kindergartens, bei der Fahnenweihe des Maibaumvereins, bei der Kircherl-Wallfahrt in St. Wolfgang, beim Herbstmarkt und bei einem Seminar des Landesverbandes in Au. Außerdem wurde zu 14 runden Geburtstagen gratuliert.
Für das laufende Jahr sind folgende Veranstaltungen geplant. Das Fastensuppen-Essen zusammen mit den Ortsbäuerinnen am Sonntag, 15. März, ab 11 Uhr im Pfarrheim, das Radi-Essen am Mittwoch, 15. April, ab 19.30 Uhr in der Alten Post, die Maiandacht am Mittwoch, 20. Mai, um 19 Uhr in Luxstätt, die Verteilung von Kräutersträußen an Mariä Himmelfahrt am Samstag, 15. August, nach der Kirche und das Salatessen am Mittwoch, 9. September, in der Alten Post. Ob dieses Jahr wieder ein Herbstmarkt stattfindet, steht noch nicht fest.
Ein Tagesausflug zu Frater Emmanuel Rotter im Kloster St. Bonifaz ist für Ende Mai/Anfang Juni geplant. Wann und wohin der Besuch eines Christkindlmarktes führen wird, ist noch offen. Den Jahresabschluss bildet wieder die Adventsfeier am Mittwoch, 2. Dezember, ab 19.30 Uhr in der Alten Post. Zum Ende seiner Ausführungen bemerkte Jakob Moser, dass noch nach Unterstützung in der Vorstandschaft gesucht wird und Interessenten sich dazu gerne bei ihm melden können.
Vor- und Nachteile
angeführt
Thomas Pummerer ist Gärtnermeister mit einer eigenen Naturland-Gärtnerei in Riedering. Er begann seinen Vortrag zum Thema Hochbeet mit lustigen Gstanzln zu Gartenthemen, die er selbst mit seiner Tuba musikalisch umrahmte. Zunächst ging er auf die Entstehungsgeschichte von Hochbeeten ein und stellte dann Vor- und Nachteile von Hochbeeten vor. Die Vorteile sind fruchtbare Böden, lange anhaltende Nährstoffversorgung, schnellere Erwärmung im Frühjahr, relative Schneckensicherheit, leichte Bearbeitung und gute Ernteerträge. Nachteile sind in erster Linie relativ hohe Baukosten, oftmals auch Probleme bei der Materialbeschaffung und eine begrenzte Anbaufläche.
Anschließend beschrieb er den optimalen Aufbau eines Hochbeetes und stellte einen Aufbauplan zur Verfügung. So wie er seinen Vortrag begonnen hatte, beendete er ihn auch: mit der Tuba und lustigen Gstanzln. Zum Ende der Jahreshauptversammlung durfte jeder Teilnehmer ein Glas Bienenhonig mit nach Hause nehmen.