Nachruf

von Redaktion

Rechtmehring – Im Alter von 91 Jahren verstarb Gertrud Bareuther. Sie war die Tochter von Josef und Franziska Weigl und wuchs mit zwei Schwestern in Weidenbach auf. Nach der Volksschule in Heldenstein besuchte sie die Haushalts- und Nähschule in Mühldorf. Es folgten mehrere Arbeitsstellen, unter anderem in Garmisch, Freising, Babenhausen und Großeichenhausen. Dort lernte sie ihren späteren Ehemann Ade kennen. Nach der Hochzeit 1957 in Altkirchen bei Sauerlach pachteten sie einen Bauernhof in Salmering am Simssee. Dort wurden ihre Kinder Christl, Adi, Gisela Seff und Gerti geboren. 1964 kauften sie den Bauernhof in Steinweg, damals Gemeinde Schleefeld, was fortan ihre Heimat wurde. Mit der Geburt von Gaby und Thomas war die Familie vollständig. Gertis Leben war geprägt von viel Arbeit im Haushalt und in der Landwirtschaft. Sie sorgte für ihre Familie mit Hingabe. Sie liebten die Ausflüge mit Leitners, besuchten gerne die Therme in Bad Endorf und fuhren oft ins Hofcafé nach Sandgrub. Im Laufe der Jahre wuchs die Familie auf 23 Enkel und 37 Urenkel. Sie pflegten ein intensives Familienleben. Die diamantene Hochzeit feierten sie 2017. Ein schwerer Einschnitt war der Tod ihres Ehemanns 2019 nach 62 Ehejahren. Aus gesundheitlichen Gründen lebte Gerti ihre letzten Jahre im Pflegeheim St. Kunigund in Haag. Nach dem Empfang der letzten Ölung schlief sie friedlich ein. Unter großer Anteilnahme der Bevölkerung fand sie im Friedhof in Freimehring ihre letzte Ruhe. fxm

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