Nachruf

von Redaktion

Griesstätt – Nur ein paar Wochen vor ihrem Tod hat eine schwere Krankheit einen Schatten auf das Leben von Mella Lindauer gelegt und so manche Pläne und Hoffnungen durchkreuzt. Sehr plötzlich ist sie daran auch verstorben.

Eine große Trauergemeinde nahm beim Gottesdienst Abschied von ihr. Geboren 1939, wuchs sie auf dem elterlichen Mojerhof in Kolbing auf. Schon von Kindheit an musste die „Mojer-Mella“ Verantwortung übernehmen, fleißig mithelfen im Stall und auf dem Hof. Bei alledem war sie ein sehr lebensfroher, fröhlicher und offener Mensch.

Sie war auch gerne beim Tanzen, wo sie ihren späteren Mann Felix kennen und lieben gelernt hat. 1965 haben sie geheiratet. In Kolbing wurde ein Eigenheim gebaut, das später die beiden Kinder Tim und Manuela mit Leben erfüllt haben. Mella Lindauer war eine gute und fürsorgliche Mutter, der das Wohl ihrer Familie immer am Herzen lag. Ein besonderes Anliegen waren ihr auch die Pflegekinder, die sie immer wieder aufnahm. Gerne war sie unter Leuten. Auch auf ein gutes Miteinander und eine gute Nachbarschaft hat sie großen Wert gelegt. Gut war sie in die Dorfgemeinschaft eingebunden. Miteinander wurde viel unternommen, wenn es auch nur zum gemeinsamen Kartenspiel war. Eine große Freude hatte sie an ihrem Garten.

„Die Mojer-Mella“, so Pfarrer Andreas Horn, „war ein herzensguter Mensch, der sehr humorvoll war, gern gelacht hat und ihre Freude an ihrer Familie, besonders mit ihren Enkelkindern, hatte.“ Ein lieber Zeitvertreib war ihr das Stricken. Gern hat sie an Busreisen teilgenommen und Ausflüge unternommen.

Wichtig war Mella Lindauer ihr Glaube, was sich auch darin gezeigt hat, dass sie auch beim Rosenkranzgebet an der Lourdesgrotte mit dabei war. Als ihr Mann Felix 2014 verstarb, war sie eingebunden im Kreis der Familie, unterstützt von ihren Kindern, der Pflegetochter und deren Söhnen. Froh und dankbar war sie, wenn die zu Besuch kamen um zu helfen und mitzuarbeiten. Auch mit der Mojer-Familie blieb die Verstorbene herzlich verbunden. In dieses so aktive und zufriedene Leben der Mojer-Mella hat sich in der letzten Zeit vor ihrem Tod eine schwere Krankheit eingeschlichen. Aber auch das hat sie angenommen und blieb geduldig bis zum Tod. ala

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