Gars – Vor der beeindruckenden Silhouette des ehemaligen Benediktinerklosters Au am Inn versammelten sich kürzlich insgesamt elf Dackelfreunde mit sieben Dackeln zu einer intensiven Mantrailing-Einheit. Auch wenn sich das Wetter von seiner eher grauen Seite zeigte und der Himmel durchgehend bedeckt blieb, herrschten angenehme Temperaturen – ideale Bedingungen für ausdauernde Sucharbeit, ohne dass Mensch oder Hund ins Schwitzen gerieten.
Bereits am Treffpunkt war die Vorfreude spürbar. Leinen wurden sortiert, Geschirre angepasst und Geruchsartikel vorbereitet. Nach einer kurzen Besprechung der Trails und Sicherheitsregeln starteten die ersten Teams in die Suche. Die Umgebung rund um das Kloster mit ihren Wegen, Mauern, offenen Flächen und kleineren Durchgängen bot abwechslungsreiche Herausforderungen. Unterschiedliche Windverhältnisse und Untergründe verlangten den Hunden präzises Arbeiten ab.
Besonders erfreulich war die Teilnahme von zwei neuen Gespannen, die erstmals in dieser Trainingsgruppe mitliefen. Mit großem Interesse verfolgten sie die Abläufe und erhielten wertvolle Hinweise von den erfahrenen Mitgliedern. Ein ganz besonderer Moment war das Trailing-Debüt der Dackeldame Nelly und des Dackelrüden Helmut. Für beide war es der erste offizielle Trail – entsprechend groß war die Spannung bei ihren Hundeführern.
Mit konzentriert gesenkter Nase nahmen sie die Spur auf, arbeiteten sich Schritt für Schritt voran und zeigten dabei bereits erstaunliches Gespür für Richtungswechsel und Spurverläufe. Kleine Unsicherheiten meisterten sie mit Unterstützung ihrer Menschen souverän. Als schließlich die Versteckperson gefunden war, war die Freude groß – sowohl bei den Hunden als auch bei den sichtlich stolzen Besitzern.
Die erfahrenen Dackel arbeiteten mit ruhigem, zielgerichtetem Naseneinsatz auch anspruchsvollere Strecken sicher aus und bewiesen erneut, wie leistungsfähig die kleinen Vierbeiner in der Personensuche sind.