Maitenbeth/Rechtmehring/St. Wolfgang/Isen – Mit 93,1 Prozent setzt sich ganz eindeutig auch Irmgard Daumoser (Wählergemeinschaft Rechtmehring) bei der Kommunalwahl durch. Bisheriger Bürgermeister Sebastian Linner trat nicht erneut an. Daumoser war bislang als seine Stellvertreterin tätig. Die Wahlbeteiligung lag bei 68 Prozent.
Maitenbeth:
Keine Überraschung, weil eine klare Sache, trotzdem: In Maitenbeth hört Bürgermeister Thomas Stark auf. Einziger Kandidat: Bernhard Schweida. Dieser setzte sich mit 91,5 Prozent der Stimmen durch bei einer Wahlbeteiligung von 68,7 Prozent. Thomas Stark betonte bei der Gratulation: „Ich werde bis zum 30. April noch einmal richtig Gas geben. Ich bin mit meiner Entscheidung, das Bürgermeisteramt abzugeben, völlig im Reinen, insbesondere weil ich davon überzeugt bin, einen guten Nachfolger zu haben.“ Bernhard Schweida betonte: „Ich freue mich sehr auf die neue Herausforderung und bin äußerst optimistisch, den eingeschlagenen Weg meines Vorgängers fortführen zu können.“
Sankt Wolfgang:
Wenig überraschend wurde in Sankt Wolfgang Ullrich Gaigl (FW-Einigkeit) wiedergewählt. Als einziger Kandidat bekam er 83,4 Prozent der Stimmen und musste damit einen Verlust von 1,6 Prozent hinnehmen. „Damit kann ich aber leben“, meinte Gaigl. Im Gegenteil er sei froh, dass ihm so viele der Sankt Wolfganger das erneute Vertrauen ausgesprochen hätten. Auch die Wahlbeteiligung sei in diesem Jahr wieder gestiegen, sie lag bei 69,1 Prozent. „Sankt Wolfgang lebt und funktioniert“, meinte er dazu. Zu denken würde ihm allerdings die doch recht hohe Anzahl an ungültigen Stimmen geben (160, 6,3 Prozent). Dafür habe er kein Verständnis. „Wenn mich einer nicht wählen will, kann er das tun und eine andere Person hineinschreiben“, so Gaigl. Eine ungültige Stimme abzugeben, tue der Demokratie nicht gut.
Isen:
„Sehr zufrieden“ zeigte sich Bürgermeister Irmgard Hiebler (FWG Isen) mit ihrer Wiederrwahl. Mit 65,8 Prozent konnte sich eindeutig gegen ihren Gegenkandidaten Tobias Steiner (CSU) durchsetzen. „Ich danke für das entgegengebrachte Vertrauen. Danke auch an mein Team und Herrn Steiner für den fairen Wahlkampf“, erklärte Hiebler. Doch auch bei Steiner war die Stimmung angesichts des Ergebnisses von 34,2 Prozent gut. „Ich bin als relativ unbekannter Kandidat gestartet und gegen eine Amtsinhaberin angetreten“, meinte er. Ein Ergebnis von über 30 Prozent sei da doch „ordentlich.“ Nun wolle die Gemeinderatswahl abwarten und „dann schauen wir mal, was in sechs Jahren ist.“
Marina Birkhof