Wernthaler neuer Rathauschef

von Redaktion

Gemeinsamer Kandidat holt bei der Wahl 72,8 Prozent – Gratulation von Michael Kölbl

Wasserburg – Eindeutiges Wahlergebnis für Wasserburg: Mit 72,8 Prozent gewann Bastian Wernthaler, der gemeinsame Kandidat von CSU/SPD/Grüne und Bürgerforum, haushoch die Bürgermeisterwahl und das trotz drei Gegenkandidaten. Nur 9,7 Prozent der Stimmen entfielen da auf Josef Baumann (Freie Wähler Reitmehring-Wasserburg), 9,2 Prozent erhielt Georg Gäch (Wasserburger Block). 8,3 Prozent erhielt Milan Matijevic. Die Wahlbeteiligung war allerdings niedrig, sie lag bei nur 54,7 Prozent.

Trotzdem äußerte sich Wernthaler hoch erfreut und dankbar über seinen eindeutigen Sieg bei der Bürgermeisterwahl. „Wahnsinn“, sagte er bei einer Wahlparty seiner Unterstützer in der Kinowerkstatt. „Dieses Ergebnis freut mich total, unglaublich“. Einen so hohen Sieg habe er tatsächlich nicht für möglich gehalten, gestand er und bedankte sich bei den unterstützenden Parteien, ohne die dies unmöglich gewesen wäre.

Die Zusammenarbeit habe viel Spaß gemacht. „Wir haben uns immer gut verstanden, immer Lösungen für alles gefunden.“

Er bedankte sich ausdrücklich bei seiner Familie, ihm in der ganzen Zeit zur Seite gestanden zu haben. Und ein ausdrückliches Dankeswort richtete er an seine Konkurrenten. Es sei ein fairer Wahlkampf gewesen, „und so soll es in Wasserburg auch sein“.

„Jetzt werde ich versuchen, mich so gut wie möglich einzuarbeiten“, versprach Wernthaler. Der Wahlkampf habe gewiss Spuren hinterlassen, es sei teilweise sehr anstrengend, aber immer interessant gewesen.

Papiere zur Amtsübergabe unterschrieben

Im Büro von Bürgermeister Michael Kölbl unterschrieb der Wahlsieger die Papiere zur Amtsübergabe und kündigte an, auf den Erfahrungsschatz des scheidenden Rathausschefs bei Bedarf zurückzugreifen. „Ich gratuliere Herrn Wernthaler von ganzem Herzen zu diesem tollen Wahlergebnis“, sagte Kölbl. Und er versprach, sich ab 1. Mai nicht mehr in die Kommunalpolitik einzumischen. „Du musst dann deinen eigenen Weg gehen.“ Ein wenig enttäuscht zeigte sich Josef Baumann. Er habe zwar nicht erwartet, die Wahl zu gewinnen. „Ein Ergebnis über zwölf Prozent wäre aber schön gewesen“, so Baumann. Die geringe Wahlbeteiligung von knapp 55 Prozent bemägelte allerdings Baumann. „Ob das etwas geändert hätte, ist aber fraglich.“

Nun hoffe er auf einen Stadtratssitz und auf eine weitere gute Zusammenarbeit mit dem neu gewählten Bürgermeister.

Die Gegenkandidaten Georg Gäch und Milan Matijevic waren bis Redaktionsschluss nicht für ein Statement zu erreichen.

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