Griesstätt – Die Griesstätter Imker haben sich in Schonstett zu ihrer Frühjahrsversammlung getroffen. Der Vorsitzende Florian Seemann war überrascht über die hohe Beteiligung der Mitglieder. Zunächst wurde der verstorbenen Mitglieder Mella Lindauer aus Kolbing und Willi Albersinger aus Edenberg gedacht. Kassier Franz Huber berichtete über die Finanzen des Vereins. Nachdem sich die Kontobewegungen in Grenzen gehalten hatten, beanspruchte der Kassenbericht wenig Zeit. Andreas Empl fungierte als Kassenprüfer und stellte eine ordentliche Führung der Kasse fest. Somit konnte der Vorstand von den anwesenden Imkern entlastet werden.
Schriftführer Thomas Thaller und Imker Josef Lenz gaben einige Ratschläge für eine Überwinterung der Völker ohne unnötige Bienenverluste. Dazu gehört auch eine Einengung der Bienentraube, indem sie von dem unbesiedelten kalten Raum mit Styrodurplatten als Schiede ferngehalten wird. Styropor ist ungeeignet, weil es zerbissen wird.
Beim anschließenden Erfahrungsaustausch an den Tischen klagte niemand über Probleme bei der Überwinterung infolge Varroamilbenbefalls. Anscheinend haben die Imker genau den richtigen Zeitpunkt für die Behandlung mit Oxalsäure getroffen.
Heuer ist der Entwicklungsstand der Völker noch nicht so weit wie im vergangenen Jahr zu dieser Zeit, was aber kein Nachteil sein dürfte. Wenn die Bienen noch nicht soviel Brut pflegen, ist ein Temperatursturz nicht so tragisch.
Vereinbart wurde bereits jetzt der Termin für das nächste Treffen mit Standbegehung am 28. Juni bei den Imkern Hans Huber und Florian Seemann. Am 28. November ist die Herbstversammlung der Griesstätter Imker geplant.