Ionesco-Stück im Theater Wasserburg

von Redaktion

Wasserburg – Apokalyptische Theaterbilder stehen morgen, Samstag, und am Sonntag, 15. März, im Theater Wasserburg im Mittelpunkt, wenn das Stück „Die Stühle“ von Eugène Ionesco in der Übersetzung von Jaqueline und Ulrich Seelmann-Eggebert gezeigt wird.

Schauplatz der Inszenierung ist eine zerstörte Welt: Paris ist völlig zerstört, die Pyrenäen gibt es nicht mehr, die Alpen sind abgerissen, der Brocken im Harz ist der höchste Berg der Welt. Der vielleicht letzte Mensch und seine Gefährtin Semiramis durchwandern dieses wüste Land, bis sie in einem verwahrlosten Theater Zuflucht finden. Im Irrsal der Einsamkeit erwachen imaginäre Honoratioren zum Leben, das Wirrsal der festlichen Veranstaltung legt das Leben der beiden Übriggebliebenen offen – ihre Zweisamkeit ebenso wie ihre Einsamkeit, bis das Glück nicht mehr zu steigern ist.

Laut Angaben des Theaters ist die Vorstellung aufgrund der Bühnensituation nicht barrierefrei zugänglich, der Zuschauerbereich befindet sich ausschließlich auf der Galerie im Obergeschoss des Hauses. Die Aufführungen finden am Samstag um 20 Uhr und am Sonntag um 19 Uhr statt. Die Theaterbar hat jeweils zwei Stunden vor Vorstellungsbeginn geöffnet. Weitere Informationen und Karten sind auf der Homepage theaterwasserburg.de erhältlich.

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