Sorge um die A ltersstruktur

von Redaktion

Veteranen- und Reservistenkameradschaft Schonstett plant Jubiläum und stellt Weichen für die Zukunft

Schonstett – „Wir blicken auf ein ruhiges Jahr 2025 zurück“, erklärte Albert Maier in der gut besuchten Jahresversammlung der „Veteranen- und Reservistenkameradschaft Schonstett“ im Gasthof „Zur Post“. Maier vertrat den kurzfristig erkrankten Vorsitzenden Albert Fortner. Man besuchte die Jahresversammlung der Interessengemeinschaft in Westerndorf St. Peter, war am Jahrtag des Patenvereins in Halfing genauso vertreten wie beim Bezirkstreffen in Kiefersfelden. Mehrere Mitglieder besuchten die Gedenkmesse auf der Kampenwand bei endlich wieder einmal schönem Bergwetter. Höhepunkt war der eigene Jahrtag am 2. November. Das Reservistenschießen fiel aus und wird es künftig in dieser Form mangels Beteiligung nicht mehr geben, erklärte Maier. Eine erfreulich große Anzahl an Schonstettern war hingegen beim Ausflug der Interessengemeinschaft nach Istrien dabei. Auch dieses Jahr haben sich wieder 26 Personen angemeldet. Die Sonderzugreise führt in den Harz, und man sei gerade dabei, mit dem Nachbarverein aus Amerang einen Shuttle-Bus zum Bahnhof nach Rosenheim zu organisieren. Genaue Details werden noch bekannt gegeben.

Die im vergangenen Jahr beschlossene Erhöhung des Mitgliedsbeitrages hat sich positiv ausgewirkt, so Maier in seinem Kassenbericht. Ansonsten hätten die Beitragseinnahmen nicht ausgereicht, um die Ausgaben auszugleichen. So konnte ein Überschuss erzielt werden, der die Rücklagen stärkt. Kassenprüfer Stefan Neumeier bestätigte die ordnungsgemäße Führung der Kasse, die Entlastung erfolgte einstimmig. Anschließend gab Maier eine Übersicht über die Termine für dieses Jahr wie den Jahrtag in Halfing, das Bezirkstreffen in Götting und die Kampenwandmesse. Der eigene Jahrtag findet dieses Mal eine Woche später am 8. November statt, da der erste Sonntag auf Allerheiligen fällt. 2028 wird der Verein 150 Jahre alt und das soll gefeiert werden. Man sei, so Maier, im Gespräch mit dem Sportverein und der Schlossmusik, die in dem Jahr ebenfalls ein Jubiläum feiern. Könnte man sich „mit einem Veranstaltungstag dranhängen“, wäre eine Ausrichtung des Bezirkstreffens möglich. Wenn nicht, soll im kleineren Kreis mit Nachbarsvereinen gefeiert werden. Ein Problem des 68 Mitglieder starken Vereins bei einer Festausrichtung ist dabei die Altersstruktur mit einem Durchschnitt von knapp über 65 Jahren, was die Anzahl tatkräftiger Helfer einschränke. Abschließend wurden für 50 Jahre Mitgliedschaft Sebastian Kinzner und Johann Obermaier geehrt. mv

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