Wasserburg – Ankommen, wohlfühlen, stöbern und entdecken im neuen „Trachten iTüpferl“. So lautet die Devise von Lukas Hartl, der mit seinem eigenen Laden am Weberzipfel in der Altstadt den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt hat. Während er das Gesicht hinter dem Familienbetrieb ist, kümmert sich Mama Doris um das Backoffice und den Einkauf.
Qualität zum
vernünftigen Preis
„Wir sehen uns als Boutique, wollen exklusiver sein, aber nicht gleich teuer. Das Ziel ist, eine angemessene Qualität zu einem vernünftigen Preis anzubieten. Die Leute sollen ein Einkaufserlebnis in entspannter Wohlfühlatmosphäre bekommen und dürfen auch gerne einfach nur auf einen Kaffee vorbeischauen“, so beschreibt Lukas Hartl das Konzept für seinen neuen Laden. Im „iTüpferl“ wird auch „Private Shopping“ angeboten – eine individuelle Option für alle, die etwa nach der Arbeit in aller Ruhe stöbern möchten.
Zum Sortiment zählen Trachten von „Spieth & Wensky“ sowie „d’Wernerin“, ergänzt durch Trachtenschuhe von „Hirschkogel, Wäsche von „Nina von C.“ sowie Trachtenschmuck aus Berchtesgaden von
„Goettgen“.
Zusätzlich gibt es einen Onlineshop und es werden Workshops zur Anfertigung individueller Kropfketten, passend zum jeweiligen Dirndl, angeboten. Die Ketten sind das Steckenpferd von Doris Hartl. Ein entsprechender Kurs, den sie einst belegt hat, war ausschlaggebend dafür, dass sich Mama und Sohn überhaupt näher mit der Idee beschäftigt haben, in die Trachtenwelt einzusteigen.
Per Zufall eröffnete sich nach nur kurzer Suche für Lukas Hartl die Möglichkeit, die Räumlichkeiten am Weberzipfel zu mieten. Größe des Ladengeschäfts und die Lage in der Altstadt direkt neben dem wiedereröffneten Blumenladen überzeugten den 29-Jährigen. Auch der Name des Ladens ist eine Hommage an die Kropfketten: Sie bilden schließlich das „iTüpferl“ zum Dirndl, erklärt Lukas Hartl.
Sprung ins
berufliche kalte Wasser
Für den gelernten Altenpfleger gleicht die berufliche Veränderung einem Sprung ins kalte Wasser. Seine Entscheidung aber bereut er in keiner Weise – im Gegenteil: „Die Möglichkeit mit dem eigenen Laden hat sich so ergeben, und wir schauen jetzt einfach, wie es funktioniert. Ich mache das mit Freude und Überzeugung und bin mit Herzblut dabei.“
Auch für Doris Hartl stand von Anfang an fest: „Wenn wir’s machen, dann gescheit. Wir stecken Energie rein und sind euphorisch, eine gewisse Stammkundschaft und Kundenbindung aufbauen zu können. Mir ist die zwischenmenschliche Komponente besonders wichtig: Menschen kaufen gerne bei Menschen ein.“
Der Startschuss fiel Ende Februar mit Tracht für Damen in den Größen 32 bis 48. Das Sortiment wird ab April um Herren- sowie Kindertracht erweitert.