WfV führt Gebühren für Wasserburg-Gutscheine ein

von Redaktion

Verband machen die steigenden Kosten zu schaffen – Künftig zahlen Geschäfte Abgabe in Höhe von zwei Prozent

Wasserburg – Der vom Wirtschafts-Förderungs-Verband herausgegebene Wasserburg-Gutschein ist der Verkaufsschlager. Seit Einführung der Wasserburg-Gutscheine wurden für knapp 3,1 Millionen Euro Gutscheine gekauft und damit eine beträchtliche Summe an Kaufkraft in Wasserburg gehalten. Allein im Jahr 2024 wurden für 328.000 Euro Wasserburg-Gutscheine erworben. Die Zahlen steigen stetig.

Seit der Einführung des Gutscheins hat der WfV Wasserburg die Kosten für Druck und Verwaltung komplett übernommen. Wie der WfV mitteilt, sind jedoch mittlerweile die Kosten für Druck, Buchhaltung und Verwaltungskosten erheblich gestiegen. Das Thema wurde bereits in der Jahreshauptversammlung kurz angesprochen. Der WfV sieht sich nun gezwungen, ab 1. April jeweils zwei Prozent zuzüglich der Mehrwertsteuer als Bearbeitungsgebühr dem Geschäft in Rechnung zu stellen, in dem der Gutschein eingelöst wurde. Der WfV hat angekündigt, jeweils im Frühjahr den beteiligten Unternehmen eine Jahresrechnung zu erstellen. Der WfV hat auch einige Beispielsrechnungen gemacht. Für eingelöste Gutscheine im Wert von 10.000 Euro wäre eine Jahresgebühr von 238 fällig. Für Gutscheine im Wert von 100 Euro wären es 2,38 Euro.

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