Ehrungen für Engagement auf und hinter der Bühne

von Redaktion

Ameranger Theatergemeinschaft zeichnet verdiente Mitglieder aus

Amerang – Applaus gab es diesmal nicht nur für eine gelungene Aufführung, sondern auch für Menschen, die seit Jahrzehnten dafür sorgen, dass sich in Amerang der Vorhang hebt. Im Rahmen der diesjährigen Theateraufführung nutzte die Theatergemeinschaft Amerang die Gelegenheit, langjährige Mitglieder und Unterstützer für ihr Engagement zu ehren. Die Urkunden wurden vom Verband Bayerischer Amateurtheater ausgestellt und vom Bezirksvorsitzenden für Oberbayern, Walter Prochaska, persönlich überreicht – jeweils verbunden mit einer Ehrennadel als sichtbares Zeichen der Anerkennung.

Für 40 Jahre aktive Bühnentätigkeit wurde Wolfgang „Yps“ Hronek ausgezeichnet. Sein erstes Bühnenabenteuer erlebte er 1985 im Stück „Die Hosenknopfaffäre“. Seitdem gehört er zum festen Bestandteil der Ameranger Theaterbühne – als Darsteller ebenso wie als Regisseur. Besonders prägend waren seine Karl-Valentin-Abende, bei denen er als Initiator und Regisseur tätig war. Und auch abseits der Bühne ist sein Engagement unübersehbar: Seit rund 25 Jahren ist „Yps“ die treibende Kraft hinter dem Ameranger Kinderfasching, der seit 2009 von der Theatergemeinschaft organisiert wird.

Eine noch längere Theatergeschichte kann Anton Neubauer erzählen, der für 50 Jahre Bühnentätigkeit geehrt wurde. Sein Debüt gab das Ameranger Urgestein bereits im Dezember 1975 bei einer Weihnachtsfeier des Sportvereins mit dem Solostück „Ein Münchner im Himmel“. Ein Jahr später kam Philipp Gießibl dazu, gemeinsam spielten sie die „Bahnhofszene“. Wieder ein Jahr später folgte das nächste Kapitel: Beim Stück „Im Schallplattenladen“ von Karl Valentin standen schließlich drei Akteure gemeinsam auf der Bühne. Aus diesen frühen Sketchen und Einaktern im Rahmen der Landjugend entwickelte sich schließlich 1982 die Theatergemeinschaft Amerang. Seitdem war Anton Neubauer bei nahezu jeder großen Produktion dabei – meist sogar in einer Hauptrolle. Auch in diesem Jahr steht er wieder auf der Bühne, als Robitschek in der „Pension Schöller“. Bei den legendären „Hottowa“-Aufführungen übernahm er zudem jeweils die Rolle des Sprechers.

Neben den beiden Bühnenveteranen wurden weitere Mitglieder für ihre langjährige Treue zum Verein ausgezeichnet. Vorsitzender Konrad Gubisch und der Zweite Vorsitzende Hans Flötzinger ehrten Gaby Gubisch, Rosemarie Gubisch, Anni Strell und Josef Sigl für 40 Jahre sowie Andrea Zaglauer-Baudisch und Johann Kleinhuber für 25 Jahre Vereinszugehörigkeit. Für die lange Unterstützung durch Inserate im Programmheft dankte der Verein Otto Oberbauer und Ernst Fischbacher. ca

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