KSK Waldhausen freut sich über 15 neue Mitglieder

von Redaktion

Jahresversammlung im Vereinsheim – Rupert Anzenberger zum Ehrenvorsitzenden ernannt

Schnaitsee/Waldhausen – Nach dem Gedenken an die verstorbenen Vereinsmitglieder Alois Pfenninger, Sebastian Hauser sen., Josef Kailer und Anton Gilg begrüßte Johann Urbauer die Mitglieder und Ehrengäste der Krieger- und Soldatenkameradschaft (KSK) Waldhausen zur Jahresversammlung im Vereinsheim Waldhausen. Den Kassenbericht trug Albert Wimmer vor. Er musste für das Jahr 2025 ein leichtes Minus von 484,90 Euro berichten.

Schriftführer Reinhard Hauser ließ den Jahresrückblick folgen. Er erinnerte an die vergangene Jahreshauptversammlung, bei der Rupert Anzenberger nach 22 Jahren nicht mehr als Vorsitzender kandidierte und der langjährige Fähnrich Johann Urbauer jun. zum neuen Vorsitzenden gewählt wurde. Zu dieser Veranstaltung hatte Hans Schmid vom Gartenbauverein auch einen interessanten Bildervortrag zur Ausrichtung der Gedenkmesse auf der Kampenwand 2024 dabei. Der Aufwand für diese Ausrichtung war enorm, nur durch die sehr gute Beteiligung der anderen Ortsvereine konnte die würdige Gestaltung bei leider schlechtem Wetter geschafft werden.

Bei schönstem Wetter war die KSK Waldhausen samt Fahne beim Fronleichnamsgottesdienst 2025 vertreten. Mit vier Mann beteiligte sich die KSK Waldhausen auch bei der Kampenwand-Gedenkmesse. Dank hoher Spendenbereitschaft der Waldhauser Bevölkerung konnte bei der Sammlung für die Deutsche Kriegsgräberfürsorge an Allerheiligen der stattliche Betrag von 950 Euro gesammelt werden. Das Vereinsjahr endete für die KSK am Volkstrauertag am 9. November 2025. Mit den Fahnenabordnungen der weiteren Ortsvereine und der Musikkapelle Schnaitsee gedachten die Vereinsmitglieder zusammen mit Bürgermeister Thomas Schmidinger und dem VdK-Vorsitzenden Vitus Pichler allen Verstorbenen, Vermissten und Opfer der vergangenen Kriege.

In seinem Vorstandsbericht gab Johann Urbauer bekannt, dass sich im Gau die beiden Krieger- und Soldatenkameradschaften aus Eisenärzt und Reit im Winkl aufgelöst haben. Es habe sich jeweils kein neuer Vorsitzender finden lassen. Als Termine für das Jahr 2026 wurden die traditionelle Wallfahrt nach Maria Eck am 21. Juni, der Festabend der Krieger- und Soldatenkameradschaft Truchtlaching am 26. Juni und die diesjährige Kampenwand-Gedenkmesse am 30. August verkündet.

Mit Stolz konnte auch von der Aufnahme von 15 jungen Neumitgliedern berichtet werden. Der Verein hat somit aktuell 104 Mitglieder. Es gibt keinerlei Aufnahmebeschränkungen, jedermann und jederfrau ist eine Mitgliedschaft in der KSK Waldhausen möglich.

Höhepunkt der Versammlung war die Ernennung von Rupert Anzenberger zum Ehrenvorsitzenden. Seit 1981 im Verein war er 40 Jahre in der Vorstandschaft aktiv, davon allein 22 Jahre als Vorsitzender. Zur Ernennung gab es neben der Ehrenurkunde, Zinnkrug und Gutschein herzlichen Applaus von allen Anwesenden.

Zum Ende der Versammlung hielt der Zweite Gauvorstand Markus Schupfner eine kurze Rede. Er zeigte sich erfreut über die vielen Neuaufnahmen und die gelungene Vorstandsarbeit der KSK in Waldhausen. Das gelinge nicht in allen Vereinen. Zu guter Letzt regte er noch an, einen Krawattenbindekurs für junge Neumitglieder zu veranstalten; hier gebe es durchaus mal Nachholbedarf. Mit einem allgemeinen Dank für alle Helfer und Unterstützer beendete Vorsitzender Urbauer die Versammlung. mhe

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