Stichwahl-Unterlagen sind nicht angekommen

von Redaktion

Stadtverwaltung hat Unterlagen rechtzeitig abgeschickt – Direkt an Bürgerbüro wenden

Wasserburg – Die Kommunalwahl in Bayern geht in die zweite Runde, am Sonntag, 22. März, sind vielerorts Stichwahlen. Auch der Landkreis Rosenheim wird noch einmal zur Urne gebeten und darf sich zwischen Otto Lederer (CSU) und Sepp Hofer (Freie Wähler) als Landrat entscheiden.

In Wasserburg gibt es nun aber ein Problem mit der Briefwahl: Diejenigen, die diese vor dem 8. März beantragt hatten, hätten ihre Unterlagen eigentlich automatisch zugestellt bekommen sollen. Einige Wasserburger haben diese allerdings noch nicht erhalten.

Die Stadtverwaltung selbst weist die Schuld von sich. „Nachdem die Stadt Wasserburg die Stimmzettel am Mittwoch, 11. März, nachmittags erhalten hatte, wurden alle 3.200 Briefwahlunterlagen am Donnerstag, 12. März, versendet“, so Andreas Hiebl vom Amt für Öffentlichkeitsarbeit.

Wer bis Ende der Woche seine beantragten Unterlagen nicht erhalten habe, soll sich nun direkt ans Bürgerbüro der Stadt Wasserburg wenden, bis spätestens morgen, Freitag, 15 Uhr. Wichtig allerdings: Wer die Unterlagen jetzt erst erhält, soll diese nicht mit der normalen Post abschicken. Denn die Wahrscheinlichkeit, dass diese Briefe nicht mehr rechtzeitig ankommen, ist sehr hoch.

Das sieht auch ein sichtlich verärgerter Bürgermeister Michael Kölbl so: Am Mittwoch habe die Stadtverwaltung 3.200 Briefwahlunterlagen eingetütet, Donnerstagmittag zur Post gebracht und aufgegeben. Dass nun fast eine Woche später – am gestrigen Mittwoch – noch immer nicht alle bei den Adressaten angekommen seien, finde er besorgniserregend. Denn er sehe die Gefahr, dass Briefwahlzettel, die nun noch per Post zurückgeschickt würden, nicht mehr pünktlich im Rathaus ankommen würden.

Wer seine Briefwahlunterlagen bis jetzt noch nicht zurückgeschickt hat, sollte diese daher unbedingt direkt im Rathaus abgeben, heißt es seitens der Stadtverwaltung. Alternativ geht auch ein Einwerfen der Unterlagen in die roten Briefkästen an den beiden Eingängen zum Rathaus. Diese werden regelmäßig geleert – auch am Tag der Stichwahl um 18 Uhr.

Bis spätestens 18 Uhr am Sonntag müssen die Wahlunterlagen im Rathaus vorliegen, um gültig zu sein. In einem Wahllokal zur Urnenwahl können die Briefwahlunterlagen dagegen nicht abgegeben werden. Sophia Huber

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