Albaching – Sachlich, kurz, aber dennoch beeindruckend: Die Feuerwehr Albaching legte bei ihrer Jahreshauptversammlung im Brauereigasthof Forsting eine gute Bilanz vor. Die 82 Aktiven wurde von mehreren Seiten für ihre Verlässlichkeit und Einsatzbereitschaft gelobt. Kommandant Sepp Friesinger berichtete von 23 unfallfreien Einsätzen und Kassier Thomas Barth von einem satten Jahresüberschuss. Vorsitzender Stefan Fleidl informierte über die geplanten Sanierungsarbeiten am Gerätehaus und das jährliche Feuerwehrfest im August.
Das Jahr 2025 war bei der Albachinger Feuerwehr erneut mit vielen Einsätzen und Aktivitäten gefüllt. Für den Verein blickte Vorsitzender Stefan Fleidl vor knapp 60 Anwesenden auf die Teilnahme an zahlreichen Veranstaltungen sowie die eigenen Aktivitäten zurück. Darunter waren die Christbaumversteigerung, die Winterschulung zum Thema „Feuer im Stall“, der Besuch der Rottalschau in Karpfham und der Kirtaausflug mit dem Besuch bei einer Heiztechnikfirma in Oberösterreich sowie einem Steckverbinder-Hersteller in Mühldorf. Höhepunkt des abgelaufenen Jahres in gesellschaftlicher Hinsicht war die gemeinsam mit den Maibaumfreunden durchgeführte Albachinger Festwoche im Juni 2025.
Festwoche füllt
die Vereinskasse
Die erfolgreiche Festwoche sowie die Christbaumversteigerung sorgten auch dafür, dass die Vereinskasse wieder aufgefüllt werden konnte. In den vergangenen Jahren war der Kassenbestand durch Investitionen in die Ausrüstung deutlich reduziert worden. Das Vereinsjahr wurde deshalb mit einem deutlichen Plus abgeschlossen, wie Kassier Thomas Barth in seinem Bericht erklärte. Die Kassenprüfer Sepp Pöschl und Markus Betzl lobten die einwandfreie Kassenführung, die Entlastung von Kassier und Vorstandschaft erfolgte einstimmig.
Auf 23 Einsätze bei insgesamt 296 Einsatzstunden blickte Kommandant Sepp Friesinger in seinem Bericht zurück. Im Jahr 2024 war die Zahl der Einsätze mit 24 sehr ähnlich gewesen. Die Albachinger Wehr absolvierte dabei 13 technische Hilfeleistungen, half sieben Mal bei Bränden und war weitere drei Mal bei sonstigen Einsätzen zur Stelle. Friesinger bedankte sich bei den Aktiven für die verlässliche und gute Zusammenarbeit und hob besonders seinen Stellvertreter Stefan Schwimmer, die Zeugwarte Wast Huber und Markus Stiglmeier sowie Atemschutzwart Karl Seidinger hervor.
Die Winterschulung werde heuer am Montag, 30. März, stattfinden, so Friesinger. Dabei werden auch die neuen Feuerwehrhelme an die Aktiven verteilt.
Auch über zwei Ehrungen konnte man sich freuen: Kreisbrandmeister Marcus Huber verlas beispielhaft eine der verliehenen Urkunden und zeichnete anschließend Markus Betzl und Thomas Raab für jeweils 25 Jahre aktiven Feuerwehrdienst aus.
Gerätehaus
wird renoviert
Bei der Vorschau auf die Vereinsaktivitäten informierte Fleidl über die geplanten Renovierungsmaßnahmen im Gerätehaus. Geplant sei zum einen die Umgestaltung des Atemschutzraums, um mehr Platz für Ausrüstung zu schaffen. Zum anderen sollen die Tische im Aufenthaltsraum saniert werden und auch einige allgemeine Pflegemaßnahmen an der Außenanlage seien notwendig.
Das alljährliche Feuerwehrfest findet heuer am Samstag, 15. August, ab 14 Uhr und das Grillfest am Abend statt. Am Montag, 17. August, gibt es Kesselfleisch und Rehragout. Geplant ist auch wieder der bereits traditionelle Ausflug zur Rottal-Schau nach Karpfham am 29. August sowie der Kirta-Ausflug am Montag, 19. Oktober.
Viel Lob erhielten alle Beteiligten anschließend von Bürgermeister Rudi Schreyer und seinem Stellvertreter, dem Landtagsabgeordneten Sebastian Friesinger. Schreyer lobte besonders die kürzlich durchgeführte Aufklärungsveranstaltung zum Umgang mit Feuerlöschern. Friesinger sagte seine Unterstützung für alle Ehrenamtlichen bei rechtlichen Fragen zu, etwa bei Berechtigungen mit dem Führerschein.
Kreisbrandmeister Marcus Huber übermittelte die Grüße aus der Kreisbrandinspektion und informierte über Neuerungen für die knapp 8.000 Aktiven im Landkreis Rosenheim. So werde derzeit das Wechselladerkonzept umgesetzt, um den Brand- und Katastrophenschutz zu stärken. Zu den bereits vorhandenen vier Wechselladerfahrzeugen sollen noch bis zu vier weitere kommen. Diese können dann je nach Bedarf mit zugehörigen Abrollbehältern zu unterschiedlichen Spezialthemen wie Hochwasser, Unwetter oder Technische Hilfeleistung befüllt werden.