Maitenbeth – Die Planung zur Sanierung des Maitenbether Feuerwehrhauses hat sich verändert. In der jüngsten Gemeinderatssitzung sind dazu Details bekannt geworden. Demnach ist eine Sanierung im laufenden Betrieb mit einem Ausweichquartier schwierig und auch teurer, sodass sich eine andere Lösung anbot. Denn um das Problem des Platzbedarfs zu lösen, berichtete Bürgermeister Thomas Stark (Bürgerliste), war sowieso ein Anbau vorgesehen.
Der soll nun in Form einer Halle mit fünf Fahrspuren nordwestlich des Bestandes Platz finden. Größe und Ausstattung seien bereits mit der Feuerwehr, Kreisbrandinspektion und Gemeinderat abgesprochen. Vier der fünf Spuren seien dabei durch den Bestand belegt, eine sei für die Zukunft gedacht und zugleich Ausweichmöglichkeit während der Sanierung des Hauptgebäudes. Nach dem Anbau der Halle erfolge die Sanierung des bestehenden Gebäudes, so Bürgermeister Stark weiter. „Wenn wir in die neue Halle umziehen und dann sanieren ist es billiger.“ Für die kommenden Jahre seien dafür auch Gelder im Finanzplan vorgesehen.
Die Kosten werden als Nächstes ermittelt. „Der Bau ist zu groß“, befürchtete Ratsmitglied Sebastian Stadler. Mit Umnutzung der bestehenden drei Spuren ergebe das dennoch sechs Plätze. Selbst der Rat der Kreisbrandinspektion überzeugte ihn nicht. Zweiter Bürgermeister Thomas Köpernik wusste, dass es bei der zusätzlichen Spur um den Zuschuss gehe, zudem mache das nicht viel aus. Hier wandte Stadler ein, dass „Zuschüsse auch Steuergeld sind“.
Bernd Achterling sah das weniger endgültig, denn letztlich entschieden würde erst, sobald Kosten und Zuschuss bekannt seien. Dabei könnte es auch sein, dass eine Abgasabsaugung verzichtbar sei. Bürgermeister Stark schlug vor, „jetzt einen Schritt weiterzukommen“ und mit der fünfspurigen Halle zu planen. Dann sehe man ob auch das Geld dafür da sei. Weshalb jedoch eine Abgasabsaugung wegfallen könnte, verstand Jakob Moser nicht. Sollte diese Anlage Pflicht sein, wusste Bernd Achterling mit Blick auf die Regierung von Oberbayern als Zuschussgeber, „melden die sich schon.“ Einstimmig war der Rat dafür, einen Architekten mit einem Eingabeplan und einer Kostenschätzung zu beauftragen.kg