Krieger- und Soldatenkameradschaft Maitenbeth endgültig aufgelöst

von Redaktion

Liquidation ist nun offiziell abgeschlossen – Schützenverein Hubertus übernimmt Salutkanone – Spende für Kriegerdenkmal

Maitenbeth –  Nach jahrelangen vergeblichen Bemühungen, eine Nachfolge für die Weiterführung des Vereins zu finden, wurde die Krieger- und Soldatenkameradschaft (KSK) Maitenbeth nun endgültig aufgelöst. Bereits in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung im Juli 2024 hatten die verbliebenen Mitglieder diesen Schritt beschlossen. Mit der Abwicklung wurden damals Josef Beranek und Bürgermeister Thomas Stark betraut.

Zum 31. Dezember 2025 konnte die Liquidation erfolgreich abgeschlossen werden. Damit endet die Geschichte eines traditionsreichen Vereins, der über viele Jahre das gesellschaftliche Leben in Maitenbeth mitgeprägt hat. Ein Teil des Vereinsvermögens und der Erinnerungskultur bleibt jedoch erhalten: Die Fahnen, die Vereinschronik sowie einiges Restinventar wurden sorgfältig gesichert und in der „Alten Post“ in zwei luft- und wasserdichten Aluminium-Boxen eingelagert.

Auch die Salutkanone hat eine neue Heimat gefunden. Der Schützenverein Hubertus Brandstätt übernahm diese unentgeltlich, ließ sie restaurieren und neu prüfen. Bereits beim Gründungsfest des Maibaumvereins kam sie wieder zum Einsatz und wird somit weiter bei örtlichen Anlässen genutzt. Das verbleibende Vereinsvermögen in Höhe von knapp 3.000 Euro wurde nach Auflösung des Kontos an die Gemeinde überwiesen. Der Betrag ist zweckgebunden für die Restaurierung des Kriegerdenkmals vorgesehen. Der Gemeinderat hat dem entsprechenden Antrag bereits zugestimmt und wird nun Angebote einholen, um die Sanierung umzusetzen. Mit der Restaurierung soll das Kriegerdenkmal auch künftig als Ort der Erinnerung, Mahnung und des Gedenkens für kommende Generationen dienen. rl

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