KSK Albertaich ehrt treue Kameraden

von Redaktion

Jahresversammlung mit Weichenstellungen bis 2028 – Mußner neuer Ehrenvorsitzender

Obing/Albertaich – Mit Rückblicken, Weichenstellungen für die kommenden Jahre und besonderen Ehrungen hat die Krieger- und Soldatenkameradschaft Albertaich ihre diesjährige Jahreshauptversammlung im Gasthaus Reiter in Frabertsham abgehalten.

Vorsitzender Albert Löw eröffnete die Versammlung. In einer Schweigeminute gedachten die Anwesenden der verstorbenen Kameraden Reinhard Früchtl, Rupert Obermeier und Sebastian Reiniger.

Schriftführer Josef Pemsl ließ das vergangene Vereinsjahr Revue passieren. Er berichtete über die Teilnahme an örtlichen und umliegenden Festen, darunter die Kriegerjahrtage der benachbarten Gemeinden, sowie über Versammlungen, Sitzungen und weitere Aktivitäten der Kameradschaft.

Den Kassenbericht trug Markus Baumgartner vor. Der Kassenstand zum Jahresende wies laut Bericht einen beruhigenden Kontostand mit einem Plus gegenüber dem Vorjahr auf. Nach der Prüfung der Kasse durch Thomas Auer und Franz Pfisterer und der Bestätigung der einwandfreien Führung entlastete die Versammlung Kassier und Vorstandschaft einstimmig.

Löw hielt fest, dass die Kameradschaft insgesamt an 21 Terminen und Veranstaltungen teilgenommen hatte. Als besonders erwähnenswert bezeichnete er die Kriegsgräbersammlung an Allerheiligen, die wieder eine erfreuliche Spendensumme erbracht habe.

Mit einem Neuzugang zählt die KSK Albertaich nun 82 Vereinsmitglieder. Die von Löw an die Versammlung gerichtete Frage, Franz Mußner zum Zweiten Ehrenvorsitzenden zu ernennen, wurde einstimmig bejaht. Für 40 Jahre Vereinstreue erhielt Peter Baumann eine Ehrenurkunde.

Für das Jahr 2026 legte Löw eine Terminübersicht vor. Er sprach die Feierlichkeiten der Albertaicher Frauengemeinschaft im Juni, die Wallfahrt nach Maria Eck, das Buchenwaldfest in Altenmarkt, die Kampenwand-Feier am Sonntag, 30. August, sowie die Vereinsjahrtage an.

Ausführlich diskutierte die Versammlung die Überlegung der Vorstandschaft, bei Beerdigungen von Vereinsmitgliedern künftig einen Kranz niederzulegen. Franz Mußner vertrat die Auffassung, dass darauf verzichtet werden könne und auch für Vorstandsmitglieder keine Ausnahmen gemacht werden sollten. Ehrenvorsitzender Hans Lochner schloss sich dieser Meinung an. Übereinstimmend wurde entschieden, dass künftig kein Kranz mehr niedergelegt wird. Vereinsmitglieder sollen weiterhin mit einem Nachruf am Grab und Böllerschüssen verabschiedet werden. Für diese Änderung ist eine Anpassung der Satzung erforderlich.

Vom Gauverband liegt der Albertaicher KSK die Anfrage vor, im Jahr 2028 die Wallfahrt nach Maria Eck auszurichten. Löw erläuterte, dies wäre für die Kameradschaft eine Ehre. Auch die Ausrichtung der Gauversammlung 2028 wäre zu organisieren. Die Versammlung signalisierte Zustimmung. Als voraussichtliches Datum wurde Samstag, 2. Juli, genannt.

Ferner regte Löw an, den inzwischen digitalisierten Film des Gründungsfestes von 1965 in einer eigenen Veranstaltung zu zeigen, zu der öffentlich eingeladen werden soll. Zudem sprach der Vorstand die geplante Anschaffung von Vereins-Krawatten an, was bei den Versammlungsbesuchern auf positive Resonanz stieß.

Franz Plank wies auf die in die Jahre gekommene Schrift am Kriegerdenkmal hin. Löw kündigte an, sich über die Kosten für eine Erneuerung beziehungsweise für die Anbringung eines Wetterschutzes zu erkundigen.

Bürgermeister Sepp Huber dankte der KSK Albertaich für das rege Vereinsleben und der Vorstandschaft für ihr Engagement. Die Wahrnehmung der Gedenktage sehe er als Mahnung für den Erhalt von Frieden und Freiheit in der Welt.

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