Soyen – Die Jahresabschlüsse der Wasserversorgung, der Photovoltaikanlagen und des Bürgerbusses für 2024 lagen dem Gemeinderat in dessen jüngster Sitzung vor. Dabei, so erfuhren die Räte, beträgt die rechnerische Nutzungsdauer der Wasserleitungen 40 Jahre. Auf der Einnahmenseite beliefen sich die Zuschüsse auf rund 23.000 Euro. Hinzu kamen 114.000 Euro Grundgebühr von 877 Anschließern. Die verkaufte Menge Wasser stieg um fast 34.000 Kubikmeter auf 183.000 Kubikmeter. Gestiegen sind auch Kosten für Strom und EDV, reduziert haben sich dagegen die Personalkosten. Insgesamt ergab sich dadurch ein Verlust von 168.000 Euro im Vergleich zu einer Unterdeckung von 93.000 Euro im Jahr zuvor. 692.000 Euro wurden in eine Verbundleitung investiert.
Machte der Bürgerbus im Jahr davor noch einen Gewinn von 563 Euro, war es 2024 ein Verlust von 2.600 Euro. Ein Grund liegt in den von 407 auf 3.400 Euro gestiegenen Unterhaltskosten: Es waren neue Reifen fällig.
Vier eigene Photovoltaikanlagen betreibt die Gemeinde auf dem Feuerwehrhaus, dem Bauhof, der Kläranlage und auf dem Wertstoffhof. Weil sie von der Steuer befreit seien, erklärte Geschäftsleiter Georg Machl, entfalle hier eine Gewinnermittlung. Einstimmig beschloss der Rat, die Verluste, falls erforderlich, im gemeindlichen Haushalt auszugleichen. kg