Ramerberg – Zweimal im Jahr wird am Ramerberger Kriegerdenkmal den Kriegsopfern der Pfarrei gedacht. Zusammen mit der Krieger- und Soldatenkameradschaft beteiligen sich auch die Fahnenabordnungen aller Ortsvereine an dieser traditionellen Gepflogenheit, die durch die damaligen Kriegsveteranen bei ihrer Vereinsgründung im Mai 1923 ins Leben gerufen wurde.
Bei der anschließenden Frühjahrsversammlung im Gasthaus Esterer in Zellerreit stand neben einem Grußwort von Bürgermeister Manfred Reithmeier die Ehrung langjähriger Mitglieder der Krieger- und Soldatenkameradschaft im Mittelpunkt. Dabei wurden Helmut Bichler und Josef Labsch mit Urkunde und Anstecknadel für 50-jährige Vereinstreue ausgezeichnet. In Abwesenheit geehrt wurden für 50 Jahre Reinhard Bichler sowie Erich Grandl und Josef Wunder für 25-jährige Mitgliedschaft.
Weiter im Versammlungsverlauf ergänzten sich Vereinsvorsitzender Hans Weiderer und Kassier Rudi Riedl mit ihren Berichten über hiesige und auswärtige Veranstaltungen. Im Rahmen des Kassenberichtes wurde die Christbaumversteigerung in finanzieller Hinsicht als die wohl bedeutendste Veranstaltung im Vereinsgeschehen bezeichnet.
Mit einer Terminvorschau auf die nächstliegende Veranstaltung aller Ortsvereine und Gruppierungen wurden alle Vereinsmitglieder der Ramerberger Veteranen zur Teilnahme am Holzpokal-Schießen vom 9. bis 12. April in Zellerreit eingeladen. Geschossen wird, für jeden frei wählbar, mit Luftgewehr oder Luftpistole. Dabei darf jeder Teilnehmer für maximal drei Gruppierungen starten. Die Preisverteilung ist am Sonntag, 19. April, um 19 Uhr im Gasthaus Esterer. Weiter stand die Teilnahme am Viertagesausflug vom 23. bis 26. April der Interessengemeinschaft der Krieger- und Veteranenvereine des Landkreises Rosenheim im Vordergrund. Heuer beteiligt sich der Ramerberger Traditionsverein zusammen mit einigen Mitgliedern aus den Nachbargemeinden mit insgesamt 48 Teilnehmern an der Fahrt nach Nordhausen im Harz. Schwerpunkt dieses Ausfluges ist eine Gedenkfeier mit Kranzniederlegung beim Besuch des Soldatenfriedhofs in Quedlinburg.
Abschließend dankte Vereinsvorstand Hans Weiderer allen, die bei der Kriegsgräbersammlung im vergangenen November knapp 1.200 Euro erzielt haben. Aufgrund der erfolgreichen Durchführung wird die bisherige Haussammlung neu geregelt und künftig jährlich an Allerheiligen am Eingang zum Friedhof stattfinden. prj