Wasserburg – Wie aus einer Busfahrt nach Wien mit Stadtführung ein Krimi wird, berichtete Monika Nebl den knapp 30 Gästen ihrer Frühstückslesung mit Musik am Samstagvormittag im Café Schranne am Marienplatz.
Minnie-Fans und Neulinge waren gekommen, und es gab gleich zwei Jubiläen zu feiern: den zehnten Wasserburg-Krimi „Mords-Schmäh“ und das zehnjährige Bestehen der Stammtisch-Gruppe der Rosenheimer Autoren, die von Monika Nebl im April 2016 gegründet worden ist – für einen freundschaftlichen und hilfreichen Austausch unter Schreibenden. Auch einige Wasserburger Autoren gehören zu dem Kreis, darunter Romana Steinwender-Irlacher, Minnie-Fan der ersten Stunde, die mit einem Stück Kuchen gratulierte, auf dem eine Zehner-Kerze brannte. Vanessa Nebl spielte ihre selbst komponierte Musik mit teils nachdenklich machenden Texten.
Nach dem musikalischen Start hörten die Gäste im hinteren Gewölbe der Schranne Szenen aus dem Buch. Warum sitzt ein Toter aus dem Raum Wasserburg auf einer Bank vor dem Kunsthistorischen Museum in Wien, und wie ist er dort hingekommen? Nach der Pause und einer weiteren Musikeinlage gab es Schmunzelgeschichten über Pannen aus dem Leben einer Autorin und per Leseszene einen Einblick in die Arbeit einer Wiener Polizeiamtsärztin.
Vanessa Nebl, die bereits seit über zehn Jahren Songs schreibt, erntete ebenfalls viel Lob für ihre Melodien mit „Ohrwurm-Potenzial“.
Monika Nebl nutzte die Gelegenheit, um auf die vielen Lesungen auf der Buchmesse Rosenheim hinzuweisen, die am Samstag, 18., und Sonntag, 19. April, im Gasthof Höhensteiger, Rosenheim, Westerndorf St. Peter, ansteht. Die Veranstaltung, von ihr und zwei Kolleginnen des Autorenstammtischs organisiert, findet zum dritten Mal statt und hat sich deutlich vergrößert. men