„Ihr seid wichtig für Haag“

von Redaktion

Designierter Bürgermeister lobt Krieger- und Soldatenkameradschaft (KSK) Haag – „Ehrenvolles Gedenken“ an Bundeswehr

Haag – Mit einem deutlichen Plädoyer für Verteidigungsbereitschaft und den „ehrenvollen Gedanken“ an die Bundeswehr hat die Krieger- und Soldatenkameradschaft (KSK) Haag bei ihrer Generalversammlung im Rosenberger Stüberl ein starkes Signal gesetzt. Der Verein hatte dabei eine lange Liste von Jubilaren zu ehren und blickte zugleich auf ein aktives Vereinsjahr zurück. Der designierte Bürgermeister Dr. Florian Haas lobte, der Verein habe den unpopulären Gedanken der Verteidigung immer aufrecht gehalten.

Nach dem Totengedenken listete Vorsitzender Siegfried Bichlmaier im Rückblick eine Reihe von Aktivitäten auf. Der Tradition entsprechend beteiligte sich die KSK an der Fronleichnamsprozession und am Volkstrauertag an der Gedenkfeier am Kriegerdenkmal auf dem Marktplatz. Teilgenommen habe man auch am Erntedank zum Haager Herbstfest. Ein dreitägiger Ausflug im stets vollen Bus führte ins fränkische Weinland und sei bestens angenommen worden. Beim Kreispokalschießen erreichte Uli Herzog einen sechsten Platz. Wie alle Jahre bauten die Mitglieder zum Haager Christkindlmarkt ihre Hütte zur Bewirtung auf. Erstmals war die KSK zudem beim Silvesterschießen an der Freiham aktiv.

Die Sammlung für die Kriegsgräberfürsorge, die jährlich zu Allerheiligen abgehalten wird, erbrachte vergangenes Jahr 1.685 Euro. Das gesellschaftliche Leben beleuchtete Schriftführer Manfred Peiker. Kassiererin Christine Lang errechnete insgesamt ein Plus in der KSK-Kasse, darunter Spenden auf der Einnahmenseite sowie Ausgaben für Volkstrauertag, Kanoniere und Versicherungen. Die ordnungsgemäße Kassenführung bestätigte Prüfer Peter Schmid mit dem Urteil, es sei „alles perfekt“.

„Ihr seid wichtig für Haag“, betonte der designierte Bürgermeister Dr. Florian Haas. Die Kanone und die Fahnenabordnung der Krieger- und Soldatenkameradschaft seien von Veranstaltungen wie dem Volkstrauertag nicht wegzudenken. Besonderes Lob verdienten die Mitglieder nach seinen Worten, weil sie den „ehrenvollen Gedanken“ an die Bundeswehr „jahrelang hochgehalten“ hätten, als er unpopulär war. Das komme wieder, auch auf ziviler Ebene müsse neu über Verteidigungsbereitschaft nachgedacht werden, so Haas. Das habe Jahrzehnte keinen mehr interessiert, junge Leute hätten das gar nicht mehr im Kopf. Der Krieger- und Soldatenkameradschaft gebühre dafür Dank, auf sie sei immer Verlass gewesen.

Bichlmaier berichtete, dass der Verein derzeit 78 Mitglieder zählt. Einen besonderen Schwerpunkt der Versammlung bildeten die Ehrungen für langjährige Treue. Mit Urkunde und Ehrennadel ausgezeichnet wurden Hans Herzog für 50 Jahre Mitgliedschaft, Kurt Heinrich, Paul Breitreiner, Horst Felber, Christian Kremer und Siegfried Maier für jeweils 30 Jahre, Christian Raßmann für 20 Jahre sowie Karl Buresch für zehn Jahre.xy

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