Wasserburg – Mit einem feierlichen Festakt ist die Max-Emanuel-Kapelle nach der Renovierung ihres neuen Türmchens wieder in den Mittelpunkt des kirchlichen und städtischen Lebens gerückt. Nach den vollendeten Arbeiten an der Kapelle konnten die Segnung und Einweihung des neuen Türmchens von der Wasserburger Maurerzunft durch Stadtpfarrer Bruno Bibinger vollzogen werden.
Der Festakt begann mit einem feierlichen Gottesdienst in der Frauenkirche. Anschließend marschierten die Zunftmitglieder sowie die Ehrengäste, angeführt durch eine Abordnung der Wasserburger Stadtkapelle, von dort hinunter zum Gries. Der Vorsitzende der Maurerzunft, Harald Petermann, begrüßte alle Anwesenden und dankte den an der Renovierung beteiligten Gewerken sowie den Gönnern und Spendern.
Im Anschluss richtete der Zweite Bürgermeister Werner Gartner in Vertretung von Bürgermeister Michael Kölbl seine Worte an die Gäste. Er stellte dabei das Engagement der Zunft der Maurer, Steinmetze, Kaminkehrer und Hafner sowie die hervorragende Zusammenarbeit mit der Stadt Wasserburg heraus. Besonders erwähnte er neben Kölbl die Stadtbaumeisterin Mechthild Hermann und Stadtkämmerer Robert Mayerhofer. Zudem lobte er das Ergebnis der abschließenden Arbeiten, sodass die Kapelle wieder als ein kleines Juwel nicht nur für Gäste der Stadt Wasserburg, sondern auch für diejenigen gelten könne, die in der Kapelle bei einem Gebet innehalten wollen.
Petermann hob anschließend nochmals die positive Spendenbereitschaft der ortsansässigen Geldinstitute, der Gewerbetreibenden sowie von Vereinen und Berufsverbänden hervor. Zudem dankte er den einzelnen Gewerken für die erstklassige Umsetzung der Vorgaben des Denkmalamtes und des baulichen Gutachtens. Abschließend mit den Worten „Gott schütze das ehrbare Handwerk“ und der Segnung lud die Maurerzunft alle Ehrengäste und Mitglieder zu einer Brotzeit in die Paulaner-Stuben ein, erneut angeführt durch die Stadtkapelle.