Bürgermeister hat kein Verständnis für Tempo-30-Antrag

von Redaktion

Rechtmehringer Rat vergibt Aufträge und lehnt Geschwindigkeitsbegrenzung ab

Rechtmehring – Aus den nichtöffentlichen Beschlüssen wurde bekannt gegeben, dass die Statikerarbeiten für den Feuerwehrhausanbau und den folgenden Rathausumbau an die Firma Seewald Statik – Tragwerksplanung aus Albaching vergeben worden sind. Die Ingenieurleistungen gingen an die Firma Scheitzeneder aus Kraiburg. Hier lag nur ein Angebot vor.

Für die Sanierung der Steinweger Straße in Hart erhält das Ingenieurbüro Europlan den Auftrag zur Planung, Ausschreibung und Durchführung der Maßnahme. Hier muss unter anderem das bestehende Mischsystem zur Abwasser- und Regenwasserentsorgung zu einem Trennsystem umgebaut und teils neugebaut werden. Die Arbeiten für den Straßenbau von Brunnthal nach Linnern erhielten die Firma Dimpflmaier und die Firma Hans Holzner. In Holweg erteilte der Gemeinderat das gemeindliche Einvernehmen zum Neubau einer Güllegrube mit einem Durchmesser von 20 Metern und eines Milchviehstalles mit Jungvieh mit einer Fläche von 3.160 Quadratmetern nördlich des bestehenden Anwesens. Für das katholische Kinderhaus in Haag genehmigte der Gemeinderat die Mehrkosten für den erhöhten Gewichtungsfaktor 4,5 + X. In diesem Fall liegt dieser bei 5,54, was Mehrkosten für das Jahr 2026 von 2.400 Euro bedeutet.

Kein Verständnis hatte Bürgermeister Sebastian Linner für den Antrag eines Anliegers in Hochhaus auf eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf Tempo 30. Da dies keine geschlossene Ortschaft sei, sei hier eine Geschwindigkeit von 100 km/h erlaubt. Viel mehr störe ihn, dass der Anwohner dort sein Auto ständig an oder auf der Straße parke, was so nicht erlaubt sei. In der Diskussion kam der Vorschlag einer Geschwindigkeitsbegrenzung auf 50 km/h zur Sprache. Zusätzlich sollte ein Brief geschrieben werden, dass das Auto nicht mehr dort parken dürfe. Dies lehnte der Rat mit 5:8 Stimmen ab. Nur einen Brief zu schreiben, lehnte der Rat mit 6:7 Stimmen ab. Bürgerbüro-Leiter Markus Bauer erläuterte, dass es zu einem Brief keinen Beschluss brauche. Nun werde wohl ein Brief geschrieben, der dazu auffordere, dort nicht mehr das Auto zu parken. Schließlich lehnte der Rat noch den Antrag auf Tempo 30 einstimmig ab.

Es gab noch zwei Hinweise: Die Bürgerversammlung ist trotz des Kesselfleischessens in Reit am Montag, 27. April. Und Peter Vorderwestner wies auf die Landvolk-Veranstaltung am Sonntag, 12. April, hin. Es wird das Eicher-Museum in Forstern besucht, zu dem alle eingeladen sind. fxm

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