Athen, Modena oder Teneriffa?

von Redaktion

Schüler der FOS/BOS Wasserburg reisen mit Unterstützung der Europäischen Union ins Ausland

Nicht nur die Sehenswürdigkeiten Athens hatte diese Gruppe im Fokus, sondern auch ihre Englischkenntnisse.

Wasserburg – Mal rauskommen, mal über den eigenen Tellerrand hinausschauen, sich der Welt öffnen und mal ganz andere Erfahrungen machen. Welcher junge Mensch träumt nicht davon? Oft stehen aber schulische oder berufliche Zwänge oder finanzielle Einschränkungen dem entgegen. Nicht so für Schüler der FOS/BOS Wasserburg. Im Rahmen des ErasmusPLUS-Programms der Europäischen Union konnte Erasmus-Beauftragte Sarah Gartner vielen Interessierten eine tolle Zeit im Ausland ermöglichen, und dies bei minimalem finanziellem Aufwand seitens der Teilnehmer.

Zwei weitere Gruppen
machen sich auf den Weg

Drei Gruppen konnten bisher schon verreisen, zwei weitere Gruppen werden sich noch im Sommer auf den Weg machen. Hier ein kurzer Einblick in die Reiseberichte bisher: Anfang März starteten zehn Schüler der 11. Klassen begleitet von Angelika Wurlitzer zu einem zweiwöchigen Abenteuer nach Athen. In einer Sprachschule konnten sie ihre Englischkenntnisse verfeinern und sich in Präsentationen und dem Anfertigen von Bewerbungsunterlagen sowie gespielten Bewerbungsgesprächen üben, ebenso wurden unter anderem aktuelle Aspekte aus Arbeitswelt und Social-Media-Management thematisiert. Natürlich wurden im Rahmenprogramm auch die berühmten Sehenswürdigkeiten der griechischen Hauptstadt und Land und Leute erkundet. Elena Dowling begleitete eine Reisegruppe für eine Woche nach Modena, an die langjährige Partnerschule Istituto Tecnico Industriale Statale Enrico Fermi auf den ersten Teil eines Schüleraustausches. Dort konnte der Schulalltag an der Partnerschule miterlebt und Freundschaften mit den italienischen Schülern geschlossen werden. Ein abwechslungsreiches kulturelles Programm bot zahlreiche Einblicke wie Stadtbesichtigungen in Modena und Bologna, als auch Betriebsbesichtigungen zum Beipiel in einer Parmesan-Käserei oder einen Pastakurs. Direkt im Anschluss an diese Woche wurden dann die italienischen Gäste in Bayern empfangen, wo ihnen Wasserburg, München, der Chiemsee sowie Burghausen gezeigt wurden und Aktivitäten wie ein Brezenbackkurs sehr viel Spaß bereiteten.

Schließlich durften auch noch zehn Kandidaten knapp zwei Wochen mit Sarah Gartner auf Teneriffa verbringen. Hier arbeiteten sie, aufgeteilt entsprechend ihrer schulischen Ausbildungsrichtung (Sozialwesen, Technik, Wirtschaft), an Marketingprojekten für verschiedene Betriebe beziehungweise einen Kindergarten. Natürlich kam auch hier die „Landeskunde“ mit Ausflügen auf dem Wasser oder an Land zum Beispiel zum Vulkan Teide, oder einem Salsakurs nicht zu kurz.

Die Schüler der FOS/BOS Wasserburg bekommen somit sehr viele Möglichkeiten, mit geringem Aufwand und noch recht geschützt, da organisiert und begleitet von Lehrkräften, in die internationale Welt hinauszukommen. Als seien diese drei Aktivitäten noch nicht genug, so wird bereits im Juli noch eine Gruppe nach Malta und eine weitere nach Zypern aufbrechen können, um dort Praktika in ausländischen Betrieben zu absolvieren.

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