Mühldorf – Im Jahr 1946 kamen die ersten Heimatvertriebenen in die heutige Gemeinde Mettenheim. Ihre Anwesenheit in Mettenheim und Gumattenkirchen sowie die Entstehung des Ortsteils Mettenheim-Hart auf dem Boden des ehemaligen Flüchtlingslagers veränderten die Orte grundlegend und dies hat Auswirkungen bis heute. Dieses Jubiläum hat eine Gruppe von Ehrenamtlichen und Geschichtsinteressierten der Kulturfreunde Mettenheim und des Geschichtskreises Mettenheim zum Anlass genommen, Dokumente, Zeitzeugenberichte und Bilder über die Ereignisse nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges zu sammeln und aufzubereiten. Im Rahmen dieses Projektes findet am Samstag, 18. April, ab 16 Uhr im Saal des Gasthauses Kreuzer-Wirt in Mettenheim ein Erzählnachmittag statt. Moderiert von Geschichtskoordinator Daniel Baumgartner werden Zeitzeugen über die Geschichte der Heimatvertriebenen in der Zeit von 1946 bis 1956 berichten. Zahlreiche Bilder aus dieser Zeit, gesammelt und vorgestellt von Heimatforscher Hans Wimmer, sollen die Veranstaltung ergänzen und die Ereignisse nach dem Kriegsende veranschaulichen. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zum Gedanken- und Erfahrungsaustausch.