Eiselfing – „Die Flutlichtanlage für das Kleinfeld an der Turnhalle macht seit Längerem immer wieder Probleme“, heißt es in einer E-Mail, die der Abteilungsleiter Fußball des TSV Eiselfing, Werner Rost, im März hilfesuchend an die Gemeindeverwaltung geschickt hat. Vom gesamten Trainingsteam würden dem Schreiben nach die Beschwerden immer lauter. Manchmal habe das Training teilweise nicht mehr abgehalten werden können Außerdem sei die Lichtstärke nicht mehr ausreichend und einzelne Scheinwerfer fielen wegen defekter Leuchtmittel aus, die der aktive Fußballer Stefan Wagner, der selber Elektriker ist, immer wieder austauschen müsse.
Grundsätzlich meinte der gelernte Elektriker, dass die gesamte Scheinwerferanlage eigentlich erneuert werden müsse. Die spröde Verkabelung stelle eine Gefährdung dar, die vorhandenen Scheinwerfer „sind in die Jahre gekommen“ und deshalb auch in Teilen undicht. Dazu kämen noch die im Vergleich relativ teuren Leuchtmittel, die, wenn man schon gerade an den Arbeiten sei, gegen LED-Leuchten ausgetauscht werden sollten. Bezüglich der Kosten hatte die Fußballabteilung des TSV gleich auch eine Schätzung vorgelegt. Demnach würden die notwendigen acht LED-Scheinwerfer mit jeweils 500 Watt insgesamt 2.000 Euro kosten. Hinzu kämen noch die Kosten für die Verkabelung, für die Arbeitsleistung und für die Anmietung einer Hebebühne, die mit 1.500 Euro kalkuliert werden. „Soweit möglich, werden wir Fußballer die Arbeitsstunden in Eigenleistung einbringen“, schrieb Werner Rost noch in seinem Antrag.
Schnell war sich der Gemeinderat über die Notwendigkeit der Maßnahme einig. Einstimmig wurde die Erneuerung der Flutlichtanlage befürwortet. Die Gemeinde übernimmt die anfallenden Kosten „bei Erbringung der angebotenen Eigenleistung der Abteilung Fußball des TSV“ wie der Satz von Bürgermeister Georg Reinthaler (Grüne) für das Protokoll formuliert wurde. bua