„April, April, der weiß nicht, was er will.“ Gemäß dieser Gedichtzeile herrschte diesmal beim Georgimarkt, der auch mit einem verkaufsoffenen Sonntag verbunden war, ein durchwachsenes Wetter. Zwischen 13 und 14 Uhr sorgten Regen und Graupelschauer dafür, dass die Gäste aus nah und fern eiligst alle möglichen Unterstände aufsuchten. Nur einige Händler ohne ausreichenden Witterungsschutz bekamen Probleme. So verwandelte sich auf einem offenen Feuergrill das Grillfleisch in Kochfleisch, das nicht mehr angeboten werden konnte. Das Gedränge hielt sich jedenfalls am Nachmittag in Grenzen. Wie in den Vorjahren gab es das bekannte und übliche Marktangebot. Aber auch Pferdebalsam oder Bioschafwolldünger waren zu haben. Die Sonnenbrillen waren allerdings kein Renner, wie ein Verkäufer am Stand zugab, er hätte aber zum Ausgleich auch Schals und Tücher im Angebot, merkte er an. Diesmal gab es jedenfalls keine Probleme mit Autofahrern bezüglich Nichtbeachtung der Halteverbotszeiten. Ab 5.30 Uhr sei auf den gesperrten Bereichen kein Fahrzeug mehr gestanden, berichtete der mehr als zufriedene Ordnungsdienst. Fotos Rieger