Kinderhaus ist maximal ausgelastet
Kinder, die nicht mit dem Auto in den Kindergarten gebracht werden, dürfen eine Holzscheibe ins Glas werfen. Foto Manzinger
Aktuelle Situation im Gemeinderat Rechtmehring dargestellt
Rechtmehring – Im Rahmen der jüngsten Gemeinderatssitzung stellte die Leiterin des Kinderhauses Veronika Fluhrer die aktuelle Situation des Kinderhauses dar. Waren es im September letzten Jahres noch 118 Kinder, so sind es aktuell 131 Kinder. Damit ist das Kinderhaus maximal ausgelastet. Zum kommenden Schuljahresbeginn sind 114 Kinder angemeldet und für Januar 2027 dann 125. „Lernen in der Natur“ ist dem Kinderhaus sehr wichtig. Hier setzt das Projekt „Erasmus plus“ an. Das Rechtmehringer Kinderhaus wurde vom Landkreis Mühldorf dafür für den Bayern-Entscheid vorgeschlagen. Für ganz Bayern sind dies nur 20 Kinderhäuser – und Rechtmehring ist mit dabei. Derzeit läuft die Aktion „Ohne Auto in den Kindergarten“. Bürgermeister Sebastian Linner hinterfragte, wie dies denn gehen könne. Veronika Fluhrer erklärte, dass man zu Fuß oder eben oft mit dem Fahrrad kommen könne. Jedes Mal, wenn ein Kind ohne Auto kommt, darf es eine Holzscheibe in ein Glas einwerfen. Dies gefiel auch den Räten.
Auch gibt es öfters Hausführungen, immer wieder kommen Einrichtungen und besuchen und „begutachten“ das pädagogische Konzept. Derzeit sind 32 Mitarbeiterinnen im Kinderhaus beschäftigt, davon sehr viele in Teilzeit. 17 Kinder sind Integrationskinder. Das gesamte Gremium bedankte sich sehr bei Veronika Fluhrer und ihrem Team. Fluhrer gab den Dank zurück. Man bekomme alle berechtigten Wünsche erfüllt.. Beim letzten Anbau wurde auch sehr auf die Wünsche des Kinderhauses eingegangen.