Wenn aus Sitzplätzen Wohlfühlplätze werden
Im Einsatz: Zeno Stolz, Andreas Niedermeier, Marlon Merkle (GaLa Bau Niedermeier), Erhard Aicher, Moritz Kellner (GaLa Bau Niedermeier), Markus Lohmaier (Zimmerei Stolz), Michael Oberhofer, Stefan Niedermeier und Irmgard Hibler (von links).Foto Gallenberger
Auszubildendenprojekt zur Pausenplatzgestaltung und zum Schulgarten
Isen – Angefangen hat alles recht einfach – wir laufen für Sitzgelegenheiten an unserer Schule – der Grund- und Mittelschule Isen. Hunderte von Kilometern wurden gerannt und gesprintet, gesponsort von Eltern, Freunden und Verwandten. Etwa 7.000 Euro kamen für diesen Zweck zusammen, eine große Menge Geld. „Aber irgendwie wollten wir dann doch nicht irgendwelche Bänke aus dem Katalog im Pausenhof aufstellen, sondern einen Ort des Zusammenkommens, des Miteinanderseins und des Wohlfühlens schaffen“, so Matthias Gallenberger, der Jugendsozialarbeiter der Mittelschule. Er stellte den Kontakt mit den ortsansässigen Firmen Niedermeier (Garten- und Landschaftsbau) und der Zimmerei Stolz her, und der Gedanke eines gemeinsamen Projektes, – Schule, Betriebe und Gemeinde – wurde geboren. Bürgermeisterin Irmgard Hibler gab grünes Licht und so wurde im Rahmen eines Auszubildendenprojektes von den jungen Auszubildenden Marlon Merkle, Moritz Kellner und Markus Lohmaier ein Holzzaun erstellt, mehrere Hochbeete gebaut, eine Zuwegung gepflastert, ein Rollrasen verlegt und mehrere Holzbänke aufgestellt. Auch Schulleiter Michael Oberhofer ist begeistert. „Hier haben regionale Betriebe mit großem finanziellem Entgegenkommen etwas ganz Nachhaltiges und Beispielgebendes geschaffen. Der Schulbereich, aber auch der öffentliche Raum, wurden dauerhaft mit hoher Aufenthaltsqualität aufgewertet. Ohne diesem Engagement der regionalen Betriebe Stolz und Niedermeier wäre dies nicht umsetzbar gewesen. Vielen herzlichen Dank!“, so Michael Oberhofer. Was den Firmeninhabern Zeno Stolz und Andreas Niedermeier auch wichtig ist, ist das Thema Nachhaltigkeit. „Grund- und Mittelschulklassen werden den Naschgarten betreuen und pflegen, gemeinsame soziale Aktivitäten werden gefördert“, so Matthias Gallenberger. Lehrerin Judith Brucker, die gerade mit ihrer siebten Klasse die Pflege der Grünanlage übernommen hat, ergänzt lächelnd: „Nur wo man etwas gießt, kann etwas wachsen!“