Maitenbeth – In der Steinfeldstraße in Maitenbeth ist jüngst ein neues Feldkreuz feierlich eingeweiht worden. Initiator des Projekts war Herbert Unterhaslberger, der gemeinsam mit seinem Sohn Michael über viele Jahre hinweg das Busunternehmen VIM in Maitenbeth betrieben hatte. Die Idee für ein Marterl oder Feldkreuz entstand bereits während dieser Zeit. „Wir haben oft darüber gesprochen, einmal ein Zeichen des Dankes für die vielen unfallfreien Fahrten unserer Busse zu setzen“, berichtet Herbert Unterhaslberger. Trotz persönlicher Schicksalsschläge ließ ihn dieser Gedanke nie los: Seit 2022 kämpfte er mit gesundheitlichen Problemen, im Mai 2023 verstarb sein Sohn plötzlich und unerwartet und Ende desselben Jahres stellte er seinen Busbetrieb ein. Dennoch hielt er immer an seinem Vorhaben fest und setzte es nun in die Tat um.
Das Kreuz wurde von der örtlichen Schreinerei Anton Obermaier gefertigt. Die Christusfigur stammt von einem Bekannten aus früheren Busreisen aus St. Johann im Ahrntal in Südtirol, der diese in Handarbeit schnitzte. Die feierliche Einweihung erfolgte im Rahmen einer Maiandacht durch Pater Ulrich Bednara aus Gars.
Zahlreiche Gläubige nahmen an der Zeremonie teil und begleiteten diesen besonderen Moment. Im Anschluss an die Andacht setzten sich die Besucher bei Getränken und einem kleinen Imbiss beim Feldkreuz zusammen, um die Einweihung in geselliger Runde ausklingen zu lassen. rl